Es gibt heute Freitag ein Indy-Dispatch-Handy zur live Coverage, unbedingt anrufen und aktuelle Infos durchgeben: 0650 4853212
Rechtshilfenummer: 0650 34 16 872 | RH-Tipps
TICKER:
18:54: Die ersten Menschen treffen bei der U6 Station Gumpendorferstraße ein, noch kein Stress seitens der Polizei
19:00: Es werden immer mehr Menschen beim Demo Treffpunkt. Es gibt Berichte von einer Polizeisperre an der Ecke Wallgasse.
19:09: Bereits über 100 Menschen beim Demotreffpunkt. Transpis werden ausgepackt, bis zum Start der Demo wird es aber noch ein bisschen dauern.
19:16: Die Demo wächst rasch. Bereits über 150 Menschen haben sich am Treffpunkt eingefunden.
19:24 Derzeit bereits knapp 300 bei Demo gegen deutschnationale Olympia beim Treffpunkt Gumpendorfer Strasse.
19:30 Die Gruppe der Demonstrant_innen wächst stetig an.
19:42: Die Critical Mass, hat sich gerade der Demo angschlossen.
19:45: Bereits über 400 Menschen bei der Demo.
20:00: Die Demo setzt sich in Bewegung. Rauf in die Wallgasse dann Liniengasse, auf die andere Seite der Burschenschaft Olympia.
20:02: Anrainer_innen solidarisieren sich mit dem Demonstrationszug.Eine ganze Fensterreihe applaudiert.
20:05: Radio Orange 94.0 vermeldet 500 Menschen auf der Demo.
20:07: Die Demo ist sehr lautstark und bekommt viel Zustimmung aus der Bevölkerung. Transparente und brennenden Kerzen in den Fenstern als Zeichen gegen die rechtsextreme Olympia in unmittelbarer Umgebung der Burschenschaft.
20:10: Die Demo ist jetzt auf der anderen Seite der Polizeiabsperrung - Ecke Gfrornergasse / Gumpendorferstr.
20:12: Im Moment gibts Redebeiträge.
20:30: Der Ticker wird jetzt für ca. eine halbe Stunde nicht aktualisiert . In der Zwischenzeit gibts aktuelle Infos via Radio Orange oder Twitter.
20:58: Der Ticker wird wieder upgedatet. Die Demo ist im Moment auf Höhe Apollo Kino - es geht weiter die Gumpendorfer Strasse hinunter in Richtung Schillerplatz.
21:10: Die Demo nähert sich schön langsam ihrem Endpunkt, der besetzten Akademie der bildenden Künste.
21:15: Getreidemarkt/Gumpendorferstrasse - Die 2er Linie ist abgesperrt, die Eschenbachgasse ebenfalls. Was führt die Polizei im Schilde? Die Demo wird im Moment am weitergehen gehindert.
21:25: Die Demo konnte weitergehen und kommt diesen Moment bei der besetzten Akademie an.
21:32: Die Demonstration ist offiziell beendet. Es bleiben aber viele Menschen in der Akademie weil die Uni ja bekanntlich besetzt ist.
21:40: Nach dem Ende der offiziellen Demo hat sich spontan noch ein Demonstrationszug formiert, der jetzt am Karlsplatz vorbeizieht.
21:48: Demo ist am Rennweg unterwegs. Es ist sehr viel Polizei in der Gegend unterwegs. Radio Orange 94.0 berichtet von Polizei-Spezialeinheiten in der Gegend um die deutsche Botschaft. Dort gibt es laut Radio Orange eine Kundgebung ,bei der gegen die Repression gegen StudentInnen in Deutschland vor wenigen Tagen protestiert werden soll.
21:54: Der Rennweg wird gesperrt. Alle Seitenstrassen sind zu und hinter der Demo wird von der Polizei im Moment ebenfalls zugemacht. Die Demo befindet sich im Moment defacto in einem Kessel!
21:56: Die Polizei zieht den Kessel enger. 70-80 Menschen im Kessel.
22:07 Die Polizei öffnet hinten den Kessel. Die Demo macht sich geschlossen und ohne Perlustrierungen auf den Weg in Richtung Schwarzenbergplatz.
22:12 Die Spontandemo ist wieder auf 100 Menschen angewachsen und kommt am Schwarzenbergplatz an. Die Polizei sagt durch, dass die Demonstrant_innen die Fahrbahn verlassen müssen.
22:22 Die Demo ist jetzt am Ring. Ein Teil der Demo ist der Aufforderung der Polizei nachgekommen. Der andere Teil der Demo nützt nach wie vor beide Fahrstreifen um zu demonstrieren.
22:40 Die Demo ist im Burggarten beim Palmenhaus. Es gibt einige Feststellungen der Personalien von Demonstran_innen.
22:52 Die Spontandemo am Ring dürfte beendet sein. Die Leute zerstreuen sich und verlassen die Demo.
22:57 Beim Burgtor gibts aktuell Stress: Ca. 15 Leute sind gekesselt. Ihre Daten werden aufgenommen und sie werden teilweise durchsucht. Radio Orange berichtet,dass ihnen die Polizei vorwirft, auf der Strasse gegangen zu sein.
23:00 Langeweile inzwischen bei der Olympia. Die ersten Burschis haben die Veranstaltung bereits verlassen.
23:10 Laut Augenzeug_innenberichten wurde eine Person von der Polizei mitgenommen.
23:21 Die Menschen die perlustriert wurden bekommen Platzverbote zusätzlich wird manchen eine Anzeige angedroht.
Weiter aktuelle Infos gibt es bei Radio Orange 94.0 und bei Twitter.
Radio Orange Live Coverage (ab 20Uhr)
Tweets atindymedia | raw
OPEN CALL
Aufruf und Einladung zur unbeschränkten Ausstellungsbeteiligung am Donnerstag, den 19.11.2009 in der Aula der Akademie der bildenden Künste.
Jede und Jeder ist herzlich willkommen, eine Arbeit hierzu beizusteuern.
Aufbau: 19.11.09 von 15 bis 19 Uhr
Eröffnung: 19 Uhr
Ausstellungsdauer 19.11 – 22.11
Abbau: 22.11.09 um 16 Uhr
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und Euer Kommen,
die Kunst AG
BITTE BEACHTEN (WICHTIG)
-Keine Haftung für beschädigte oder abhanden gekommene Arbeiten
-Eigenverantwortliche Aufsicht
-Keine Garantien für nicht- oder
We can´t support Venster99.
Das Gürtelbogen-Lokal ?Venster 99? wird von vielen Leuten als Ort für
alternative Kultur, als Partylocation und als ?Freiraum? geschätzt.
Dieses Image wird einerseits durch Veranstalter_innen mit konkretem
emanzipativen Politikverständnis und andererseits, durch linke
Vernetzungsarbeit gefördert.
On October 22nd the Rector of the Academy of Fine Arts Vienna signed a budget agreement with the state that severely contradicted the democratically formulated position of students and teachers.
The result was the occupation of the Academy’s main hall, supported by many students and staff from other universities as well other groups and individuals that then also initiated protests, actions and occupied their own universities. Currently 10 universities in Austria are occupied including Linz, Vienna, Graz, Klagenfurt, Innsbruck and Salzburg. Recently there are a lot of occupations taking place in Germany. The protests have received a lot of support from a variety of different groups and political organisations, and many demonstrations and actions have taken place with many more being planned.
Our demands are not only about educational problems - access restrictions or inadequate financing - we also try to show and include a broader social context; discrimination, marginalization, precarious work conditions, non-democratic and arbitrary selection processes, and claim unconditional basic income as well as a minimum wage of 1500 euros for everyone (the demands themselves fill pages).
Schon seit mehreren Jahren gibt es eine internationale Vernetzung von Studierenden im "International Students Movement", einer Plattform, welche von Gruppen und Aktivist_innen auf der ganzen Welt, welche sich gegen die fortschreitende Kommerzialisierung und Privatisierung von Bildung einsetzen, genutzt wird, um sich zu vernetzen und gemeinsam Protestaktionen zu koordinieren.
Dieser Bericht wagt einen kurzen Blick in die Geschichte des Widerstandes, die Vernetzung der Aktivist_innen und deren Ziele. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Gegensätzlichkeiten sichtbar. Zur Kritik an den aktuellen Protesten der Studierenden in Österreich siehe im Feature "Uni besetzt" zusammengefassten Berichte. Angemerkt wird außerdem, dass die ausgewählten Proteste nur Beispiele sind und durch viele andere ergänzt werden können.
Nach unterschiedlichen Angaben zwischen rund 500 und 700 Personen beteiligten sich am 7. November 2009 am Aktionstag für den Erhalt des Augartenspitzes. Neben lustig-listigem Feiern und Debattieren wurde auch eine Menschenkette gebildet. Die angekündigte Demonstration zum Rathaus fand nicht statt. Stattdessen werden gesammelte Blumengrüße samt Begleitschreiben am Montag dem Bürgermeister überbracht.
Die Besetzung der künftigen Baustelle ist seit der gewalttätigen Räumung durch vom Sängerknabenverein bezahlte Privatpersonen eines auf Bewachung und Söldner_innenausbildung für Kriegseinsätze spezialisierten Unternehmens derzeit nicht möglich.
Neben dem Bauzaun seien die Gegner_innen der Verbauung durch einen Sängerknaben-”Konzertkristall” aber mit beheizten Zelten für den Winter gerüstet. Bei Baumfällungen solle aber ungeachtet der Absperrungen eingeschritten und die Bäume beschützt werden, so Demonstrant_innen im Interview mit der ZIP-FM-Lokalausgabe.
Wie jeden Freitag den Dreizehnten ist auch der kommende 13. November 2009 in Wien voll von Irritationen, Provokationen und Aktionen, die auf die fortschreitende Ausgrenzung «arbeitsuntauglicher» Menschen und speziell auf die Verschärfung der Bettlerinnenverordnungen sowie die Bettlerinnenrazzien der Polizei aufmerksam machen. Die Wiener Straßenzeitung Augustin ist der Initiator dieses Aktionstags, der durch die Beteilungen vieler anderen Initiativen aus dem sozialen und künstlerischen Bereich zu einem urbanen Wiener Volksbrauch tendiert.
- Freitagabend, am Stubenfenster klopft es, die Polizei steht vor dem Haus. Sie bringt eine Ladung zu einem Ermittlungsverfahren wegen § 248 Abs 2 ‚ STGB. Keine große Angelegenheit? Konfrontiert ist jener Tiroler Tierschützer, der mittels „Mafia“paragraphen 278a 100 Tage in Untersuchungshaft gehalten wurde. Keine große Angelegenheit? Der § 248 befasst sich mit der Herabwürdigung des Staates und seiner Symbole. Der Absatz 2 sieht immerhin eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen vor.
Worum geht es im Konkreten?
Stellungnahme des verantwortlichen Künster_Innenkollektivs zum Ermittlungsverfahren
und der Beschuldigtervernehmung des Künstlers Chris Moser.
Unibesetzungen, Student_Innenproteste, politische Prozesse gegen außerparlamentarische Aktivist_Innen (§ 278a-Verfahren gegen Tierrechtsaktivist_Innen, http://www.vgt.at/hinweise/RepressionAktuell/index.php), sowie die Politische Verfolgung von Künstler_Innen (Ermittlungsverfahren wg. § 188 (Herabwürdigung religiöser Lehren) und aktuell wg. §248 Abs.
Basis.Kultur.Wien lädt im Rahmen von WIR SIND WIEN.FESTIVAL DER BEZIRKE 2010 zur Einreichung von kulturellen und künstlerischen Projektvorschlägen zum Thema MIT.EIN.ANDER ein. Anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010 will Basis.Kultur.Wien im Rahmen des Festivals der Bezirke auf die Problematik gesellschaftlicher Ausgrenzung aufmerksam machen, das Bewusstsein für soziale Verantwortung wecken und Möglichkeiten des Miteinanders aufzeigen.