Dieser Text ist der Versuch, Erfahrungen mit staatlichen Repressionsapparaten und polizeilichen Sicherheitskonzepten während ausgewählter europäischer Gipfelproteste systematisch auszuwerten und auf den G8 in Heiligendamm zu spiegeln. Dabei ziehen wir sicherlich keine endgültigen Schlussfolgerungen, können aber Tendenzen aufzeigen, die eine Rolle für zukünftige autonome Interventionen spielen.
Einige Ansätze sind uns bei der vergleichenden Analyse besonders wichtig. Wir fokussieren auf Massenproteste seit dem unbestrittenen Höhepunkt der europäischen globalisierungskritischen Bewegungen in Prag, Göteborg und Genua.
[ Weitere Infos zu SIcherheit, Repression etc. : http://adghyouth.wordpress.com/ ]
Protester Guide to Copenhagen
* Accommodation
* Food
* Info Points
* Convergence Centers
* Legal rights
* Border control
* Visas
* Volunteers
* Medics and Trauma support
* Kids
* What to bring
* Transportation
* Maps and places of interest
* Pledging and donations
* About Denmark
* Contact
More Infos :
English: http://www.climate-justice-action.org
German: http://adghyouth.wordpress.com/un-konferenz-kopenhagen-alle-infos/
Vor der UN-Konferenz im Dezember in Kopenhagen will die dänische Regierung das Demonstrationsrecht verschärfen – auch gegen friedliche Protestierende.
Für Straßenblockaden drohen Freiheitsstrafen von 40 Tagen ohne Bewährung. Bußgelder für die Störung der “öffentlichen Ordnung” sollen verfünffacht werden – und die Polizei soll DemonstrantInnen bei bloßem Verdacht ordnungswidriger Absichten vorab für zwölf Stunden in Vorbeugehaft nehmen können. Mit diesen Maßnahmen will die dänische Regierung gegen Proteste vorgehen, die im Zusammenhang mit dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen erwartet werden.
+++ Dispatch Nummer: 0650 4853212 ruft an, gebt eure Infos, sie werden online gestellt +++
Legende: Blaue Uhrzeiten beziehen sich auf die Aktionen vor dem Schubhäfen Rossauer Lände, Rote Uhrzeiten beziehen sich auf den Education is not for sale Actionday.
14:45 ca 40 Leute beim Schubhäfen Rossauer Lände, hinkommen und solidarisieren!
15:00 Mittlerweile blockieren über 50 Menschen den Gehsteig vor dem Schubhäfen.
Wikimedia, der Verein zu Wikipedia, muss sich mit massiven Vorwürfen auseinandersetzen. Kritisiert wird u.a. die Administration, die Lösch-Praxis, der Umgang mit Kritik. Trotz aller offensichtlichen Unterschiede gibt es frappierende Parallelen zwischen der Entwicklung von Indymedia und der von Wikipedia in Deutschland.
Der Artikel entstand anlässlich einer mehr oder weniger geschlossenen Veranstaltung der deutschen Wikimedia e.V. in Berlin - als persönliche Interpretation der Autorin (so zumindest meine Bewertung). Im Text wird auf einige Probleme eingegangen, die Kritik an Wikipedia mit teilweise sehr reaktionären Inhalten kommt meiner Meinung aber zu kurz - in einigen Kommentaren wird darauf eingegangen.
Jedenfalls eine interessante Diskussion, bei der jedoch berücksichtigt werden sollte, dass at.indymedia.org sowohl in der Funktion, der Moderation und der Entwicklung viele Unterschiede zu de.indymedia.org aufweist. Und dass es bei Wikipedia (soweit ich als Leser_in mitbekommen habe) keine mit Indymedia vergleichbaren Grundsätze gibt.
+++ Live Ticker vom Aktionstag +++ Indy Tweet +++
17:27 Im Moment findet noch ein Theaterstück in einer der Hallen statt. Einige AktivistInnen sind als PolizistInnen verkleidet.
17:03 Die Demo geht jetzt wieder durch die Ankunftshalle und macht dort noch einmal lautstark auf die Anliegen des Aktionstages aufmerksam.
16:53 Die Demo schaut wieder zum Kundgebungsort zurück.
16:47 Die Demo ist mit etwa 60 Personen bei der Polizeistation angekommen.
Ich habe mir die Freiheit genommen aus Artikeln von at.indymedia.org einen A4-Flyer zu erstellen. Ich lade ihn hier hoch damit er weiter verfielfältigt werden kann.
Die Anklage gegen ein Indymedia UK Unterstützer, der ihn Zusammenhang mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten eines Richters inhaftiert wurde, ist fallen gelassen worden(vgl. http://www.theregister.co.uk/2009/09/04/indymedia_dropped/).
Der Mann wurde im Zuge einer Beschlagnahmung der Server (vgl. http://www.indymedia.org/pt/2009/02/920323.shtml) am 22. Jänner inhaftiert (vgl. http://www.theregister.co.uk/2009/02/09/indymedia_shac_arrest/).
Wie viele von euch sicher mitbekommen haben, ist Indymedia Deutschland seit einigen Tagen wieder nur noch schwer erreichbar. Das liegt an einer wiederholten ddos-Attacke gegen de.indymedia.org.
Das dahingrasierende Sommerloch der Berichterstattung hat auch diese Kolumne erfasst und manifestiert sich in der trockenen Darstellung des gar Nichts.
Am Anfang war gar Nichts. Dann war die Krone.