Info: Massenabschiebung, Uni brennt
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+++ Dispatch Nummer: 0650 4853212 ruft an, gebt eure Infos, sie werden online gestellt +++
Legende: Blaue Uhrzeiten beziehen sich auf die Aktionen vor dem Schubhäfen Rossauer Lände, Rote Uhrzeiten beziehen sich auf den Education is not for sale Actionday.
14:45 ca 40 Leute beim Schubhäfen Rossauer Lände, hinkommen und solidarisieren!
15:00 Mittlerweile blockieren über 50 Menschen den Gehsteig vor dem Schubhäfen. Da nicht klar ist wann die Massenabschiebung stattfindet sollten permanent Menschen vor Ort sein, hinkommen solidarisieren!
15:20 No Border, No Nation, Stop Deportation. Wird von einer lautstarken Kundgebung vor der Rossauer Lände skandiert!
15:53 100 Leute gehen jetzt als Gruppe zur Bildungsdemo. Nach der Demo wird der Protest bei der Rossauer Lände vorgesetzt.
16:30 Die Demo bei der Hauptuni setzt sich in Bewegung.
16:45 Auch das Ende der Demo ist nun in Bewegung. Es gibt auch einen antikapitalistischen Block, welcher im Moment mit ~50 Menschen aber noch eher klein ausfällt.
16:50 Die Demo von der Hauptuni wächst und wächst und hat schon wieder eine sehr impossante Größe angenommen. Tausende Menschen beteiligen sich am ersten Protestzug des Sternmarschs.
16:55 Gerade gabs eine kurze Sitzblockade vor dem Uni-Campus. Stimmung ist gut - kaum Polizei vor Ort.
16:57 Vom Campus kommen größere Gruppen an StudentInnen und schließen sich der Demo an.
17.10 Mittlerweile mehr als 10.000 Menschen beim Demozug von der Hauptuni.
17.20 Demo mittlerweile auf bei der 13a Endstation Skodagasse. Die Schätzungen belaufen sich im Moment auf 10.000-15.000 DemonstrantInnen, die sich an der Demoroute 1 beteiligen.
17.25 Die Demo ist laut und kraftvoll. Die Polizei hält sich sehr stark im Hintergrund. Auch viele Kinder und andere solidarische Menschen unterstützen die Studierenden.
17.30 Die Demospitze erreicht den Gürtel.
17.33 Gerangel am Gürtel. Die Polizei geht agressiv vor.
17.37 Kein gröberen Zwischenfälle beim Gerangel der Polizei mit DemonstrantInnen.
17.45 Die Demo ist auf dem Weg zum Urban Loritz-Platz. Der hintere Teil der Demo ist auf Höhe der U-Bahn Station Josefstädterstraße.
17.50 Laut diverser twitter-Meldungen beteiligen sich an der Route2 in etwa 5000 Menschen. Die verschiedenen Demos sollten in Kürze aufeinandertreffen.
18.00 Die Demo, welche von der Hauptuni losgezogen ist, befindet sich auf Höhe der Thaliastrasse. Stimmung entspannt.
18.14 Der Demozug von der Hauptuni trifft auf die Demos, die von der WU und der Boku gestartet sind. Es dürften sich bereits über 20.000 Menschen an diesen Demozug angeschlossen haben. Die Spitze ist bereits am Urban Loritz-Platz eingetroffen. Der Demozug der TU trifft in Kürze ein.
18.30 Der Demozug der Hauptuni Wien trifft auf den Demozug der TU. Es ist schwer zu schätzen, wie viele Menschen jetzt dort sind. Es dürften sich aber um 20.000 bis 30.000 Menschen handeln.
18.42 Es sind zu viele Menschen am Urban Loritz Platz, daher wandert die Demo zum nahegelegenen Märzpark. Der Gürtel ist aufgrund der Menschenmenge trotzdem in beiden Fahrtrichtungen blockiert.
19.10 Ein Großteil der DemonstrantInnen befindet sich bereits bei der Abschlusskundgebung im Märzpark. Die Menschenmenge ist allerdings so groß, dass der Gürtel in Richtung Westbahnhof weiterhin blockiert ist.
20:45 Eine Gruppe von 10 Leuten ist beim Schubhäfen an der Rossauer Lände, weitere Menschen machen sich von der Abschlusskundgebung auf den Weg dahin.
21:30 Menschen brechen vom Schubhäfen jetzt zum Hörsaal C1 am Campus auf. Wenn die Nachricht von einer heutigen Abschiebung kommt, werden sie wieder zur Rossauer Lände fahren. Wer sich an eventuellen Aktionen noch beteiligen will, soll zum C1 kommen.
21:45 Kessel in der Hörlgasse! Auf dem Weg zum C1 werden Leute von der Polizei festgehalten.
22:15 Der Kessel, der übrigens in der Hörlgasse ist, besteht immer noch. Es sind viele Polizeiautos für eventuelle Festnahmen bereit.
Seit 6 Tagen brennt es auch in Salzburg.
Am Vormittag des 26. 10 wurde der „Welcome Day für Erstsemestrige“ im Audimax der NaWi von Aktivist_innen gesprengt. Die anwesende Landeshauptfrau sowie der Bürgermeister der Stadt, beide SPÖ, konnten es sich nicht verkneifen Verständnis und Sympathie für den Protest zu zeigen. Am Nachmittag folgten mehrere Hundert dem Aufruf zu einer Demonstration durch die Innenstadt. Im Anschluss daran besetzten (laut Salzburger Nachrichten) rund „400 Studenten“ den Hörsaal 381 der GesWi, wobei das meiner Meinung nach nicht stimmt. Es waren natürlich auch zahlreiche Studentinnen an der Aktion beteiligt. Genauso schlossen sich von Anfang an Menschen aus anderen gesellschaftlichen Gruppen solidarisch der Besetzung an.
Wie Ihr sicher schon vernommen habt, befinden sich in diesem Moment alle
Universitäten Österreichs im Ausnahmezustand. Von Wien ausgehend wurden Hörsäle der Universitäten in Salzburg, Linz, Graz, Klagenfurt und
Innsbruck befreit!
Statement gesamtgesellschaftliche Einbettung und Forderungen
gemeinsam verfasst mit basisdemokratischer Zustimmung
von Lehrenden und Student_innen der Universität Wien
und der Akademie der bildenden Künste Wien am 27.Oktober 2009.
(im Rahmen der Bildungsproteste in Wien 2009)
„preguntando caminamos“
„fragend schreiten wir voran“
(zapatistisches Motto)
Dies wird mir klar, wenn ich mir die Kommentare unter den Beiträgen durchlese, in denen sexistisches Verhalten und Übergriffe innerhalb der Protestbewegung an den Unis kritisiert wird (zum Beispiel hier und hier). Da kann ich nur sagen: Offenbar hat allein das Mann-Sein-Wollen zur Folge, dass sexistisches Handeln den Alltag bestimmt.
Sexismus angreifen!
Während der letzten Audimax – Besetzungstagen gab es zahlreiche sexistische Vorfälle und Übergriffe.
Beispiele gefällig?
- „Ausziehen“, „Schleich dich du Hure“, Buh – Rufe aus dem Plenum während (antisexistische) Redebeiträgen von Frauen
- Sexistische Wortmeldungen am Mikrophon während und nach dem Plenum
- Nackte Männerkörper und Schwänze auf der Bühne
- Sexistische Wortmeldungen im Chat während dem Livestream
- Sexistische Angriffe gegen Frauen: „Ihr seid sogar zu schiach um euch zu missbrauchen“
- Sexisten auf der Bühne, bei Reden, als Musiker
- Sexuelle Üb
Schon seit Beginn der Besetzung des Audimax sorgt diese fuer Diskussionen in einschlaegigen linken Foren und bei einem kleinen Teil der Besetzerinnen. Seit Donnerstag gibt es Vorwürfe an die AktivistInnen, sexistisches Verhalten zu tolerieren. Auf den grossen Partys kam es zu frauenfeindlichen & homophoben Äusserungen, einmal packte ein Typ seinen Schwanz auf dem Podium aus. Die Menschen im Audimax, die versuchen, den besetzten Raum etwas politischer zu gestalten, haben damit wenig Erfolg und stossen dabei immer wieder auf taube Ohren und herablassende Bemerkungen.
Die Stimmung an der Akademie ist Grossartig.
In den letzten beiden Tagen wurde vor allem an organisatorischen Strukturen, Inhalten und Programm gearbeitet. Mit einzelnen Personen von der Audimax-Besetzung besteht bereits reger Austausch, Versuche sich umfangreicher mit den Arbeitsgruppen zu vernetzen sind im Gange. Die Vernetzung über Live-Video-Konferenzen ist im Enstehen und lässt schlagkräftige Koordination für künftige Maßnahmen erwarten. Es gibt täglich leckere Volxküche der “AG Essen“ und es gibt unter anderem von der “AG Dokumentation“ eine Videodoku mit zahlreichen Interviews über den bisherigen Verlauf der Proteste und den Forderungen an der Akademie auf Okto.tv, die am Montag im Rahmen von kit um 21.30Uhr ausgestrahlt wird. Ein besonderes Augenmerk liegt nicht zuletzt aufgrund der priviligierten Position, dass Plenas in Sesselkreisen abgehalten werden können, auf der Entwicklung emanzipatorischer Forderungen.
Solidaritaet mit Alfredo Bonanno und Christos Stratigopoulos
(9ter Oktober 2009)
Die Anarchisten Alfredo und Christos befinden sich im Gefaengnis von Amfissa – Griechenland in Haft. Christos ist des bewaffneten Ueberfalls angeklagt und Alfredo der Komplizenschaft.
Die Anwaelte sind haben fuer Alfredo aufgrund seines Gesundheitszustandes eine Anfrage auf Hausarrest verfasst.
Grünalternative Jugend Wien: Demonstrationsfreiheit wird von Wiener Behörden mit Füßen getreten
Utl.: GAJ: Solidarität mit der AktivistInnen der Beograd Pride Parade! =
Wien (OTS) - Kritik an der Untersagung einer
Solidaritäts-Demonstration am vergangenen Mittwoch kommt von der
Grünen Jugend Wien.