NO PAGANI NO ANY OTHER PRISONS - On Friday 30/10 the “Initiative for the Defence of Refugees and Migrants” organised a demonstration in the town of Mytilene with the main slogan “Shut down Pagani and all detention centres”. Hundreds of residents of Mytilene participated along with 40 migrants some of them survivors of the shipwreck in Korakas.
These migrants had just been released from Pagani on a day when there was no ferry out of the island. That’s a trick that has been unashamedly used in some form or other so as to prolong the suffering of migrants.
Wie wir vor einiger Zeit erfahren haben, sitzen in NRW (Deutschland), u.a. auch im Abschiebknast Büren, erneut Flüchtlinge aus Guinea und warten auf ihre Abschiebung.
Die Situation in Guinea ist durch die herrschende Militärjunta äußerst unsicher, und für Abgeschobene besteht die akute Gefahr von Gefängnis, Folter und Tod. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit dem transnationalen Aktionsbündnis einen offenen Brief an den Innenminister von NRW, Herrn Wolf, initiiert, mit der Aufforderung, einen Abschiebestopp für Guinea zu erlassen und die eingesperrten Flüchtlinge aus der Abschiebehaft zu entlassen.
Entgegen anderen auf unrealistischen Fantasiezahlen von der Demonstration in der Vorwoche beruhenden Einschätzungen, schaffte es die von den Unis ausgegangene Protestbewegung weiter zuzulegen. So gingen allein am Abend des Bildungsaktionstag 5. November 2009 und allein in Wien bereits mehr als 20.000 Personen mit bildungs- und gesellschaftspolitischen Ansinnen auf die Straßen.
Nach unserer Zählung nahmen rund 15.000 Personen an der von der Uni Wien ausgehenden Demo zum Urban-Loritz-Platz teil, an jener von der TU Wien zirka 4.000.
kurzer bericht zur sponti von der rossauer lände, die eigentlich bis zum Uni Campus hätte gehen sollen:
sponti war bzgl. der geplanten abschiebungen. ca. 20 leute gingen mit 2 transpis auf der straße richtung c1 und liessen - fast durchgehend - eine strassenspur für autos frei. etliche polizeiautos und -busse fuhren ohne anzuhalten an der sponti vorbei, ohne irgendwas zu machen. dann höhe hörlgasse 18, kurz vor der votivkirche, kamen polizeiautos und -busse mit blaulicht etc angerast und ein polizeiauto schnitt den demonstrant_innen den weg ab.
On Thursday, Nov 5 2009 a nation-wide day of action will be taking place, demanding free education for everyone, from kindergartens to university.
For the same day a mass-deportation of asylum-seekers to Nigeria and Gambia is scheduled. Recently the authorities were increasingly employing special charter-flights for deportation, hiding this violent practice from the public consciousness while at the same time hindering potential protest. We intend to show those in detention for deportation that there are people out there who stand up against the racist practice of Fortress Europe.
Abschiebung Abschaffen!
Am Donnerstag, dem 5.11. findet der bundesweite Aktionstag "Freie
Bildung für Alle - vom Kindergarten bis zur Uni" statt. Am selben Tag
plant das Innenministerium eine Massenabschiebung nach Nigeria und
Gambia.
Um die Öffentlichkeit von den gewaltsamen Abschiebungen fernzuhalten und eventuelle Proteste von vornherein zu erschweren, finden sie kaum mehr in Linienflügen, sondern immer öfter mit eigens dafür gecharterten Flugzeugen statt.
Seit 6 Tagen brennt es auch in Salzburg.
Am Vormittag des 26. 10 wurde der „Welcome Day für Erstsemestrige“ im Audimax der NaWi von Aktivist_innen gesprengt. Die anwesende Landeshauptfrau sowie der Bürgermeister der Stadt, beide SPÖ, konnten es sich nicht verkneifen Verständnis und Sympathie für den Protest zu zeigen. Am Nachmittag folgten mehrere Hundert dem Aufruf zu einer Demonstration durch die Innenstadt. Im Anschluss daran besetzten (laut Salzburger Nachrichten) rund „400 Studenten“ den Hörsaal 381 der GesWi, wobei das meiner Meinung nach nicht stimmt. Es waren natürlich auch zahlreiche Studentinnen an der Aktion beteiligt. Genauso schlossen sich von Anfang an Menschen aus anderen gesellschaftlichen Gruppen solidarisch der Besetzung an.
Internationale Blockade von Abschiebelagern in Brugge und Vottem gegen die europäische Asylpolitik.
In den frühen Morgenstunden am Samstag, 31. Oktober 2009 haben 120 AktivistInnen die geschlossenen Zentren für MigrantInnen in Brugge und Vottem blockiert, einige von ihnen ketteten sich dazu an die Tore der Lager. Ziel der AktivistInnen aus verschiedenen europäischen Ländern war, an diesem Tag alle aus den blockierten Lagern geplanten Abschiebungen zu verhindern.
Wie Ihr sicher schon vernommen habt, befinden sich in diesem Moment alle
Universitäten Österreichs im Ausnahmezustand. Von Wien ausgehend wurden Hörsäle der Universitäten in Salzburg, Linz, Graz, Klagenfurt und
Innsbruck befreit!
Schlechte Nachrichten :-(((
Gut informierte Quellen berichteten uns, mittlerweile vom Innenministerium bestätigt:
Es wird wieder eine MASSENABSCHIEBUNG am Do, 5. oder Fr, 6. November über Wien-Schwechat mit einem Charterflugzeug nach Nigeria und Gambia stattfinden!!!!!!!!
das heißt wieder: drohende Festnahmen und Abschiebungen von Menschen aus Nigeria und Gambia bzw. die dafür gehalten werden!!!
??? WAS TUN ???
!!!