nach der korruptionswahrnehmungsindex 2009 der internationalen anti-korruptions-ngo transparency international zeigt, dass korruption in oesterreich international zunehmend kritischer gesehen wird.
die reihenfolge der beitraege:
1. rzeszut
2. sickinger
3. fiedler
es hat den anschein, als ob die bundesregierung grossen wert auf mehr korruption im lande legt, da sie bestehende gesetze verschlechterte um ein mehr an korruption zuzulassen.
leider habe ich nur die vorstellung der studie durch minister hundsdorfer. auf grund von technischen problemen ist der beitrag von mag. alois guger, der auch die projektleitung innehatte, nicht vorhanden.
am band 1 haben - alois guger (projektleitung), martina agwi, adolf buxbaum, eva festl, kaehte knittner, verena halsmayer, simon sturn und michael wuerger - mitgearbeitet.
siehe auch:
interview mit minister hundsdorfer:
Zum Start des Internationalen Aktionstages für Bildung befestigten StudentInnen um 4 Uhr früh einen 17 x 1,5 Meter Banner auf der Grazer „Freiheitsstatue“ bei der Oper. Die rund 40 Meter hohe Statue „Lichtschwert“ von Hartmut Skerbisch ist ein Wahrzeichen für Freiheit und Gleichberechtigung, die StudentInnen wollen mit der „Bildungskrawatte“ für die Freiheitsstatue auf das Recht auf freie Bildung aufmerksam machen.
Leider finden sich beim verlinkten Beitrag außer einem Foto nur Links zu Berichten in kommerziellen Medien. Aber vielleicht kommt ja noch was ...?
08.11.2009 - "Über Marx hinaus". Die Herausgeber und Autoren Karl-Heinz Roth und Max Henninger stellen im Berliner Mehringhof das gleichnamige Buch vor. Es ist eine Sammlung mehr oder weniger heterodoxer marxistischer Positionen, die Leerstellen und Fehler im Marx'schen Torso aufnehmen und daran anknüpfend neue Positionen entwickeln. Im Zentrum steht das Bemühen um die Neubewertung der Arbeit. Sie ist einerseits der Subsumtion unter das Kapital unterworfen (und somit Wert), andereseits Auflehnung gegen das Kapital (Nichtwert).
Worldwide protests climax to global campaign day on Tuesday 11/17/09.
Austrian universities remain occupied. Protests continue to gain support.
Demands are being carried on to Parliament and Vienna Burgtheater.
Global campaign against the sell-out of education
Tuesday the 17.11.09 the world wide protest wave is due to climax under the motto “Education is not for sale!” in form of a campaign day reaching across more than 30 nations.
Genau 10 Jahre nach den, für die globalisierungskritische Bewegung, sehr erfolgreichen Protesten an der WTO- Konferenz in Seattle, findet nun vom 30. November bis 2. Dezember 2009 die WTO-Ministerkonferenz in Genf statt.
Die Vorzeichen und die Lage sind natürlich nicht zu vergleichen mit denen von 10 Jahren. Doch auch die WTO- Konferenz in Genf enthält einiges an Potenzial für erfolgreiche Proteste seitens der globalisierungskritischen Strömungen.
Dieser Text ist der Versuch, Erfahrungen mit staatlichen Repressionsapparaten und polizeilichen Sicherheitskonzepten während ausgewählter europäischer Gipfelproteste systematisch auszuwerten und auf den G8 in Heiligendamm zu spiegeln. Dabei ziehen wir sicherlich keine endgültigen Schlussfolgerungen, können aber Tendenzen aufzeigen, die eine Rolle für zukünftige autonome Interventionen spielen.
Einige Ansätze sind uns bei der vergleichenden Analyse besonders wichtig. Wir fokussieren auf Massenproteste seit dem unbestrittenen Höhepunkt der europäischen globalisierungskritischen Bewegungen in Prag, Göteborg und Genua.
[ Weitere Infos zu SIcherheit, Repression etc. : http://adghyouth.wordpress.com/ ]
Protester Guide to Copenhagen
* Accommodation
* Food
* Info Points
* Convergence Centers
* Legal rights
* Border control
* Visas
* Volunteers
* Medics and Trauma support
* Kids
* What to bring
* Transportation
* Maps and places of interest
* Pledging and donations
* About Denmark
* Contact
More Infos :
English: http://www.climate-justice-action.org
German: http://adghyouth.wordpress.com/un-konferenz-kopenhagen-alle-infos/
Vor der UN-Konferenz im Dezember in Kopenhagen will die dänische Regierung das Demonstrationsrecht verschärfen – auch gegen friedliche Protestierende.
Für Straßenblockaden drohen Freiheitsstrafen von 40 Tagen ohne Bewährung. Bußgelder für die Störung der “öffentlichen Ordnung” sollen verfünffacht werden – und die Polizei soll DemonstrantInnen bei bloßem Verdacht ordnungswidriger Absichten vorab für zwölf Stunden in Vorbeugehaft nehmen können. Mit diesen Maßnahmen will die dänische Regierung gegen Proteste vorgehen, die im Zusammenhang mit dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen erwartet werden.
In der Nacht von 13. auf den 14. November 2009 fand vor der deutschen Botschaft in Wien zwischen Mitternacht und 1:30 eine spontane Protestkundgebung statt. Der Protest formierte sich aufgrund der Räumungen fünf deutscher Universitäten. Nach der exekutionellen Auflösung der Proteste der Studierenden in Münster, Marburg, Darmstadt, Tübingen und der gestern geräumten Universität Bielefeld, wo auch BesetzerInnen durch die Exekutive verletzt wurden, setzen die österreichischen Protestierenden damit ein Zeichen der Solidarität.
Kurzbericht und Video auf http://unsereuni.at/?p=9844