1000 Rechtsextreme Burschenschafter werden am 21. November in Wien erwartet. Zu einem auf Neonazi-Seiten beworbenen Kommers steht, wie in Wien mittlerweile bei rechtsextremen Großereignissen üblich, wieder die Hofburg zur Verfügung. Davor findet für die angereisten Burschen und alten Herren ein Symposium im Palais Palffy statt. Zu einem Begrüßungsabend wird am Freitagabend in die Bude der deutschnationalen “Olympia” geladen.
Informationsstelle Militarisierung diskutiert über Aufstandsbekämpfung im In- und Ausland
Wie reagiert der Kapitalismus auf die Krise? Zum Beispiel mit Programmen zur Aufstandsbekämpfung. Dieser Aspekt modernen »Krisenmanagements« steht im Mittelpunkt des Kongresses der Informationsstelle Militarisierung (IMI) am kommenden Wochenende in Tübingen. Dabei soll untersucht werden, mit welchen Strategien die Herrschenden auf die Wirtschafts- und Finanzkrise, aber auch auf den Klimakollaps und damit einhergehende Umweltzerstörungen reagieren.
heute um ca 11:30 sprach der wiener kultur und wissenschaftsstadtrat mailath-pokorny mit besetzerInnen des audimax ueber deren forderungen und wie sie diese umsetzen wollen.
siehe auch:
interview mit mailhath-pokorny:
nach der korruptionswahrnehmungsindex 2009 der internationalen anti-korruptions-ngo transparency international zeigt, dass korruption in oesterreich international zunehmend kritischer gesehen wird.
die reihenfolge der beitraege:
1. rzeszut
2. sickinger
3. fiedler
es hat den anschein, als ob die bundesregierung grossen wert auf mehr korruption im lande legt, da sie bestehende gesetze verschlechterte um ein mehr an korruption zuzulassen.
leider habe ich nur die vorstellung der studie durch minister hundsdorfer. auf grund von technischen problemen ist der beitrag von mag. alois guger, der auch die projektleitung innehatte, nicht vorhanden.
am band 1 haben - alois guger (projektleitung), martina agwi, adolf buxbaum, eva festl, kaehte knittner, verena halsmayer, simon sturn und michael wuerger - mitgearbeitet.
siehe auch:
interview mit minister hundsdorfer:
im albert schweizer haus praesentierte die aktion 21 (ein zusammenschluss der verschiedensten wiener buergerinitiativen) ein buch mit dem titel "raus aus der sackgasse", welches vom verlag sonderzahl
( http://www.sonderzahl.at/ )herausgegeben wird. in dem buch geben 38 buergerinitiativen aus wien ihre erfahrungen im umgang mit den behoerden zum besten.
Zum Start des Internationalen Aktionstages für Bildung befestigten StudentInnen um 4 Uhr früh einen 17 x 1,5 Meter Banner auf der Grazer „Freiheitsstatue“ bei der Oper. Die rund 40 Meter hohe Statue „Lichtschwert“ von Hartmut Skerbisch ist ein Wahrzeichen für Freiheit und Gleichberechtigung, die StudentInnen wollen mit der „Bildungskrawatte“ für die Freiheitsstatue auf das Recht auf freie Bildung aufmerksam machen.
Leider finden sich beim verlinkten Beitrag außer einem Foto nur Links zu Berichten in kommerziellen Medien. Aber vielleicht kommt ja noch was ...?
Gestern Abend, am 16. November 2009 wurde in Moskau der 26-jährige Antifaschist Iwan Chutorskoi in seinem Hauseingang hinterhältig erschossen. Iwan organisierte in letzter Zeit den Saalschutz bei antifaschistischen Konzerten, und führte Kampfsporttraining für Genossen durch. Den Rechtsextremen war er wohlbekannt, sein Name tauchte neben denen von Stanislaw Markelow und Nikolai Girenko beständig in den Todeslisten der Nazis auf.
"Das neue PartnerInnenschaftsgesetz ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung homosexueller Paare", unterstreicht die für Antidiskriminierung zuständige Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger. "Sehr, sehr schade", findet die Stadträtin allerdings "dass die ÖVP bei der eingetragenen PartnerInnenschaft echte Gleichstellung verhindert hat. Wer dagegen ist, dass auch homosexuelle Paare ein Recht auf eine feierliche Zeremonie haben, wenn sie eine LebenspartnerInnenschaft eingehen, hat nicht verstanden, was echte Gleichstellung bedeutet", so Frauenberger.
08.11.2009 - "Über Marx hinaus". Die Herausgeber und Autoren Karl-Heinz Roth und Max Henninger stellen im Berliner Mehringhof das gleichnamige Buch vor. Es ist eine Sammlung mehr oder weniger heterodoxer marxistischer Positionen, die Leerstellen und Fehler im Marx'schen Torso aufnehmen und daran anknüpfend neue Positionen entwickeln. Im Zentrum steht das Bemühen um die Neubewertung der Arbeit. Sie ist einerseits der Subsumtion unter das Kapital unterworfen (und somit Wert), andereseits Auflehnung gegen das Kapital (Nichtwert).
Nach 23 an der Spitze von Republican Sinn Féin und zuvor 13 Jahre als Präsident von Sinn Féin wählten die Delegierten von Republican Sinn Féin Des Dalton zum Nachfolger von Ruairí Ó Brádaigh . . .
Forderung nach eigenständigem Umwelt- und Klimaschutzministerium.
Zwanzig Greenpeace-Aktivisten besetzten heute Früh vor Beginn des Ministerrates den Eingang zum Bundeskanzleramt. Innerhalb der Absperrung installierten die Aktivisten eine überdimensionale rote Laterne, um damit das klägliche Versagen von Österreichs Klimapolitik zu symbolisieren.
Als PsychotherapeutInnen wissen wir um den Risikofaktor Flucht und Migration bei Kindern und Jugendlichen und
wir wissen auch, dass die Bedingungen im Aufnahmeland entscheidend dafür sind, ob Flucht und Migration zur menschlichen Katastrophe werden und die physische und psychische Gesundheit von Menschen
zerstören.
Wir müssen uns nicht fragen, ob das Asylverfahren im Fall Zogaj rechtlich korrekt abgehandelt wurde - wir dürfen davon ausgehen, dass sich die Justiz in einem prominenten Fall ganz besonders um Korrektheit bemüht.
Am Samstag, 14.11. erlebte das Burgtheater eine Überraschung: Die Aufführung von Alfred de Mussets Renaissance Polit-Thriller „Lorenzaccio“ konnte nach der Pause nur mit Verzögerung fortgesetzt werden. Der Grund: Rund 200 Studierende und Lehrende verschiedener Universitäten Wiens beanspruchten am Ende der Pause die Bühne und Teile des Zuschauerraums für sich um dort ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
In der Nacht von 13. auf den 14. November 2009 fand vor der deutschen Botschaft in Wien zwischen Mitternacht und 1:30 eine spontane Protestkundgebung statt. Der Protest formierte sich aufgrund der Räumungen fünf deutscher Universitäten. Nach der exekutionellen Auflösung der Proteste der Studierenden in Münster, Marburg, Darmstadt, Tübingen und der gestern geräumten Universität Bielefeld, wo auch BesetzerInnen durch die Exekutive verletzt wurden, setzen die österreichischen Protestierenden damit ein Zeichen der Solidarität.
Kurzbericht und Video auf http://unsereuni.at/?p=9844
Am Freitag den 13.11. schlossen sich über 150 Menschen dem Demoaufruf der „Libertären Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS)“ an und demonstrierten gegen die Budgetsanierung auf Kosten des Sozial- und Gesundheitsbereichs.
genaueres inkl. fotos hier
http://lisasyndikat.wordpress.com/2009/11/14/demobericht-f13/#more-1016
Aufführung eines Films des »Shoah«-Regisseurs Claude Lanzmann durch das internationalistische Zentrum B5 in Hamburg verhindert
Am Ende der Aufklärung warten die „Antideutschen“. Zur Anatomie des deutschen Neokonservatismus in Hamburg
Aktivisten des internationalistischen Zentrums B5 haben am 25. Oktober 2009 eine Veranstaltung der „antideutschen“ Gruppe Kritikmaximierung Hamburg verhindert, in deren Rahmen der Film „Pourquoi Israel“ von Claude Lanzmann im Hamburger Programmkino B-Movie gezeigt werden sollte.
Vielfältiges und modernes Service- und Beratungsangebot im Wohnbereich der Stadt Wien um zentrale Anlaufstelle erweitert
Es gibt eine Fülle an Beratungsleistungen und Service-Stellen der Stadt Wien. Mit dem erweiterten Info-Center wird den WienerInnen nun eine zentrale erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Wohnen geboten. "Die Stadt stellt eine breite Vielfalt an Angeboten und Serviceleistungen zur Verfügung, die auch
themenübergreifend sind. Das neue Info-Center ist ab sofort die erste Adresse Wiens für alle Fragen rund um das Thema Wohnen.
Planung für Bildungsvolksbegehren dauert an - Universitäten vernetzen sich stärker
Wien – 12.November 2009: Im internationalen Bildungssektor tut sich was. In Deutschland und der Schweiz wurden weitere Universitäten besetzt. Im Audimax wurden ein bundesweites Studierendentreffen und weitere Aktionen beschlossen. Am „Bildungsvolksbegehren“ wird weiter gearbeitet. Im österreichischen Parlament findet heute eine Sondersitzung zur Finanzierung der Universitäten statt.