Strache vertreiben!

gepostet am 17. August 2010 - 11:22 von antifa fünfhaus

Was / Wo / Wann

Adresse / Location: 
Lugner City/1150 Wien
Datum: 
2 Sep 2010 - 15:00

Nachdem sich der Faschist Strache nicht mehr am Viktor-Adler Markt, in unmittelbarer Nähe des EKH`s, seinen Wahlkampf zu beginnen traut,  versucht er es diesesmal im 15.Bezirk, genauer gesagt in der Lugner City. Das er in dieser Gegend ebenfalls nicht viele Fans hat, sollte ihm eigentlich klar sein. Machen wir seinen Auftritt zum Desaster.

Informiert eure FreundInnen, seid kreativ, bildet Banden.

Kein Platz für den faschistischen Hetzer, weder in Rudolfsheim-Fünfhaus noch sonstwo!

 

 

Augen und Ohren auf für mehr Infos.

Ergänzungen

Zusammenfassung bei nochrichten.net

Zwischen Wiener Blut und Buttersäure – gestörter Wahlkampfauftakt der FPÖ

Der Versuch, das Publikum bei einer Schlagerbandversion von „Wiener Blut“ zum Mitsingen zu bewegen, schlug noch fehl. Als ER aber dann zu den bombastischen Klängen von Carl Orffs „O Fortuna“ Nebenschwaden durchschneidend auf die einem Boxring nachempfundene Bühne emporstieg, waren die mehr als 1000 Personen, die sich zu HCs „Wahlauftakt“ in der Lugner-City einfanden, nicht mehr zu bremsen, sie jubelten, riefen in Chören „HaCe, HaCe, HaCe, …“.

Und dann ergriff ER das Wort. Und wenn ER das tut, geruht ER es bisweilen nicht vor Ablauf mindestens einer Stunde wieder abzugeben. Diesmal allerdings verstummte SEIN Wort nach bereits wenigen Minuten. Da half kein Klopfen aufs Mikrofon, kein in der Menge losgetretenes neuerliches „HaCe, HaCe, HaCe“-Rufen. Es floss einfach kein Strom zu Mikrofon und Lautsprechern. Während noch nach der Ursache des Stromausfalls gesucht wurde, zogen aber plötzlich Schwaden übelsten Geruchs durch die Menge, die irgendwie an Buttersäure erinnerten.

Stramme HC-Anhänger – offenbar eigentlich fast alle – ließen sich dadurch aber nicht beirren, sondern harrten aus, bis die Tonanlage wieder funktionierte, bis der Gestank von ihnen weg in andere Bereiche der Versammlung gezogen war.

Er lasse sich nicht mundtod machen, scherzte HC, als er seine Rede fortsetzen konnte. Streng in verschiedene Richtungen blickende Herren mit Regenschirmen umgaben ihn, und warteten offenbar auf weitere übelriechende Wurfkörper – leider vergebens.

Vereinzelt und erschreckend kurz waren Buhrufe zu vernehmen, segelten Flugzettel der SLP durch die Luft. Mindestens zwei mutmaßlich HC-unfreundliche Personen wurden auf Wunsch der FPÖ von der Polizei aus der Lugner-City entfernt.

Vor den Toren der Lugner-City hatten sich mehrere Gegner_innen von HC Strache und seiner rassistischen Politik versammelt, bei so gut wie allen Zugängen, gleich neben Infotischen der FPÖ. Wer zu HC wollte, musste zwangsläufig an den Antirassist_innen und Antifaschist_innen vorbei, ließ sich aber scheinbar trotzdem nicht bekehren.

Junge Strache-Fans, so sie sich von ihrem Idol losreißen konnten, kamen immer wieder mit Videokameras vorbei und filmten die Antifaschist_innen. Vereinzelt kam es zu Wortgefechten. Zumindest einmal schritt auch die Polizei ein und zeigte einen Jugendlichen wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung an. Kleiner Schönheitsfehler: der der Wiederbetätigung beschuldigte Jugendliche hatte an der antifaschistischen Kundgebung teilgenommen, und war über den Vorwurf, er habe die Hand zum Hitler-Gruß erhoben, einigermaßen perplex.

Bereits knapp eine Stunde vor Straches Auftritt erteilten rund 150 walzerselige Antirassist_innen Straches Aufruf „Mehr Mut für unser Wiener Blut. Zu viel Fremdes tut niemandem gut!“ eine Abfuhr und wiegten sich am nahen Urban-Loritz-Platz zu „Wiener Blut“ von Johann Strauß. „Wir lassen unsere Stadt in Vielfalt walzern!“, hieß es im Aufruf zu diesem Flashmob, und: „Wir wollen dem Verfolgungswahn und der Blut-und-Boden-Politik der FPÖ ein schönes Bild entgegensetzen. Bei uns walzern alle auf Wiener Blut, dem schönen Walzer von Johann Strauß Sohn – egal woher sie kommen, welche Religion sie haben oder ob sie keine haben, egal welche sexuelle Orientierung oder welches Geschlecht.“

Audiobeitrag folgt.

http://nochrichten.net/?p=443

flashmob gegen strache

bei der u bah station burggasse fand um 17:30auch ein flashmob gegen strache statt - ca 150 menschen beteiligten sich daran:

http://twitpic.com/2kjxmy

drei weitere demos gibt es derzeit rund um die lugner city - alles in allem dürften wohl 300-400 gegendemonstrantInnen rund um die lugner city postiert sein...

größere faschogruppen habe ich nicht gesehen, allerdings macht es den eindruck als würden die heute alle von der fpö als securities aufgestellt worden sein.

Es könnten auch mehr

Es könnten auch mehr DemonstrantInnen gewesen sein - Es war ziemlich unübersichlich und schwer zu zählen, da die Menschen öfters den Standort gewechselt haben - es gab aber mindestens 3 Demonstrationspunkte an denen permanent Menschen waren, des weiteren sind mehrere größere Gruppen von DemonstrantInnen im näheren Umkreis unterwegs gewesen.

es wirkt aber deutlich weniger

wenn sich alle so verteilen. warum nicht einen treffpunkt für alle gegendemonstrantinnen? so wirkte es für zuschauerinnen als wäre es nur eine kleine kundgebung mit vl. 100 menschen - was bringts wenn 4x100 menschen um die lugner city rumstehen? wahrgenommen werden für passantinnen 100, weil sich die kaum die mühe machen einmal um die lugner city zu gehen um zu sehen, wie viel da eigenlich an gegenprotest passiert.

vielleicht fürs nächste mal.

Erster Artikel im Standard:

FPÖ-Wahlkampfauftakt

Es stinkt gewaltig in der Lugner City

Aktivisten protestierten vor den Eingängen - Unterbrechung durch Stromausfall und Stinkbomben

Wien - Als erste Partei hat die FPÖ in Wien am Donnerstag in der Lugner-City den Wahlkampf offiziell gestartet: Im Einkaufszentrum stimmte seit 16.30 Uhr die "John Otti Band" mit flotten Rhythmen die bereits zahlreichen Besucher auf die für 18.00 Uhr angesetzte Rede von Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache ein. Gleichzeitig hatten sich vor dem Gebäude Gegner der FPÖ zu Protestkundgebungen versammelt. Laut Polizei waren vier Demonstrationen angemeldet.

Proteste und Sabotage

Der Wahlkampf-Auftakt der Wiener FPÖ begann nicht reibungslos: Seine Rede musste Strache für zehn Minuten unterbrechen - der Strom war in der Lugner-City ausgefallen.  Strache und seine Anhänger mussten zusätzliche Beeinträchtigungen in Kauf nehmen, Unbekannte warfen Stinkbomben in die Lugner-City. Ob hinter dem Stromausfall auch eine Sabotageabsicht steckt, dazu konnte die Polizei noch nichts sagen. (red)

http://derstandard.at/1282978810581/FPOe-Wahlkampfauftakt-Es-stinkt-gewa...

Unfassbar auch, wass die FPÖ

heute an Securities herbeigekarrt hat:

Einpeitscher: Die John-Otti-Band aus Kärnten mit einer Synthesizer-Version von "Wiener Blut". Der passende Soundtrack zu Straches Version von Wiener Blut: Natürlich sei die FPÖ nicht gegen Fremde oder "das Fremde an sich", sondern gegen "zu viel Fremdes" in der Stadt. Die FPÖ als Retter der Wiener Lebensart. Einen "Blut-und-Boden-Wahlkampf" nennt das Sonja Grusch, Spitzenkandidatin der Sozialistischen Linkspartei, die eine der vier Gegendemos angemeldet hat. Die Polizei war in Alarmbereitschaft; sie schickte 100 Einsatzkräfte und installierte auf dem Dach des Einkaufszentrums eine Funkanlage. Aktivistin Grusch hält das große Security-Aufgebot für ein "klares Zeichen der Schwäche der FPÖ".

Schwäche oder nicht: Die FPÖ wollte an diesem Donnerstagnachmittag nichts dem Zufall überlassen. Gleich drei Security-Firmen wurden engagiert - und 60 eigene Sicherheitsleute mitgebracht. Zusätzlich zu den hauseigenen Securitys in der Lugner-City. Heinz-Christian Strache selbst wurde schon einige Zeit vor seiner Rede eingeschleust.

von: http://kurier.at/nachrichten/wien/2028880.php

schon viele linke

schon viele linke aktivistInnen auf allen seiten der lugner city - nazis machen security für die fpö!! austria-faschos wurden auch zwei gesichtet - hinkommen zahlt sich jedenfalls noch aus!

die rede vom strache

beginnt gegen 18 uhr!

foto

nicht auf die kamaras vergessen - die alpen dodeln wollen sich heute mit dem sstrache fotografieren lassen :-)

besser ned allein dort

besser ned allein dort hinkommen (jo, eh kloa...), befürchte dass da schon auch einiges gsindel herumläuft, obwohl ich denk dass wir in der überzahl sein werden

die neuen plakate sind da

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