Soli-Demo vor der US-Botschaft in Wien

gepostet am 23. November 2009 - 22:04 von ksks

Montag, 23.11., 16:00 Uhr vor der US-amerikanischen Botschaft in Wien: Anlässlich der brutalen Räumung der UC Santa Cruz in Kalifornien, versammelten sich rund 50 Aktivist_innen, um gegen das Unrecht, das den Besetzer_innen widerfahren ist, zu protestieren und ihre Solidarität mit den Aktivist_innen kund zu tun.

Sogleich kamen mehrere Exekutivbeamt_innen und forderten die Demonstrant_innen barsch auf, von der Botschaft zu verschwinden und auf die gegenüberliegende Straßenseite (Ecke Boltzmanngasse/Strudlhofgasse) zu wechseln. Von einigen friedlichen Demonstrant_innen wurden Daten aufgenommen. Die Beamt_innen forschten nach möglichen Verantwortlichen und proklamierten, dass der unangekündigte Aufenthalt von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum anlässlich derselben Thematik als gesetzeswidrige Versammlung gelte. Den anwesenden Aktivist_innen wurde somit ihre spontane Meinungsäußerung direkt vor der Botschaft verboten. Die Demonstration übersiedelte also, löste sich aber noch lange nicht auf. Es wurde kalt, es wurde dunkel, aber die Aktivist_innen blieben. Sie hatten sich auf die Nacht vorbereitet und zündeten Kerzen an. Mit ihren Gedanken waren sie in Santa Cruz, bei ihren Kolleg_innen.

Santa Cruz ist überall. Gemeint sind wir alle!

Bilder: 

Indymedia ist eine Plattform zur Veröffentlichung von Beiträgen, die jeder und jedem selbstverantwortlich zur Verfügung steht. Die Inhalte werden nicht redaktionell bearbeitet, sondern nur auf Einhaltung der Moderationskriterien hin überprüft und müssen dem Selbstverständnis entsprechen. Fragen, Anregungen und Beschwerden sind direkt an den jeweiligen für den Inhalt verantwortlichen Verfasser oder die Verfasserin zu richten.

banner

nicht gerade das aussagekräftigste banner ;) aber trotzdem super aktion!

zum Begriff des

zum Begriff des Bastards:
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,310978,00.html

Der "Bastard" bleibt im Gespräch

Von Judith Reker

"Ich benutze 'Neger', wann ich will", sagte Parsifal-Tenor Endrik Wottrich und liegt damit im Trend einer neuen sprachlichen Unbefangenheit, die sich in den Medien hierzulande breit macht. "Neger" und "Bastarde" sind nicht mehr tabu in deutschen Zeitungen. Zum Glück gibt es jetzt ein kritisches Nachschlagewerk als Korrektiv.

bitte rassistischen kommentar verstecken!

wenn ein kommentar offen rassistische ausdruecke verwendet, dann bleibt nur eines zu tun: VERSTECKEN
hintergrundinfos zum n.-wort beim braunen mob

äh sorry, ich find auch dass

äh sorry, ich find auch dass kommentare mit rassistischen ausdrücken gelöscht werden sollten, aber in dem fall ist das einfach übertrieben. das "n-wort" kommt halt so im artikel vor und unterstreicht, dass der urheber des satzes ein rassist ist - es ist ja nicht so dass hier ohne zusammenhang mit rassistischen wörtern umsich geworfen wird.
ehrlich mal, mensch kanns auch übertreiben...