Antideutsche Veranstaltung in Hamburg verhindert
Am Ende der Aufklärung warten die „Antideutschen“. Zur Anatomie des deutschen Neokonservatismus in Hamburg
Aktivisten des internationalistischen Zentrums B5 haben am 25. Oktober 2009 eine Veranstaltung der „antideutschen“ Gruppe Kritikmaximierung Hamburg verhindert, in deren Rahmen der Film „Pourquoi Israel“ von Claude Lanzmann im Hamburger Programmkino B-Movie gezeigt werden sollte. Auf mehreren einschlägigen „antideutschen“ Internetseiten und Blogs, in den bekannten Blättchen wie der jungle world – was den einen die BILD ist den neokonservativen „Antideutschen“ ihre jungle –, aber auch der taz und anderen ist darüber in gewohnt hysterischer Manier geschrieben worden. Zeile um Zeile steigern sich die Hassprediger in ihren deutsch-pathologischen Propagandarausch...
http://kommunistischeassoziation.wordpress.com/
Zur Verhinderung der „antideutschen“ Veranstaltung am 25. Oktober 2009 im B-Movie
Als bewusste Linke wissen wir, dass das Machtungleichgewicht nicht nur in der Klassengesellschaft, sondern ebenso tief in der rassistischen Aufspaltung der Welt seit der Conquista und der Versklavung besteht - ein System der weißen Dominanz, das auch aus dem Holocaust wieder dominant hervorging. Es erwürgte die antikolonialen Befreiungskämpfe und festigte das Machtverhätnis neu. Daher rührt der Hass auf den Westen, seine Arroganz und seine Doppelmoral beim kulturellen, wirtschaftlichen und militärischen Export seines ideologischen Wertesystems, das auf Völkermord und Sklaverei aufgebaut wurde und bis heute von ihm geleugnet oder relativiert wird...
http://www.sol-hh.de/dateien_fuer_index/B5-Stellungnahme-Antid.htm
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Ergänzungen
Sehr aufschlussreich ist
Sehr aufschlussreich ist immer auch die Gegendarstellung:
"(...) Sowohl den b-movie-BetreiberInnen, Kritikmaximierung, als auch den Kinogästen wurde ausgesprochen eskalativ begegnet. Überdies wurde das Kinopublikum gefilmt, abfotografiert und beobachtet. Aufgrund dieses Settings sah sich das b-movie in Absprache mit uns gezwungen, die Veranstaltung abzusagen. Die aggressive Situation war damit jedoch nicht aufgelöst. So wurden noch vor dem b-movie verbliebene Kinogäste in eine Rangelei verwickelt. Die KleindarstellerInnen der B5 machten sich umgehend kampfbereit und brachten in der folgenden, körperlichen Auseinandersetzungen Prügelhandschuhe, ein Fahrradschloß, einen Gürtel und einen Mundschutz zum Einsatz. Die antiimperialistischen Gewaltfanatiker riefen dabei u.a. »Judenschweine«, »Nazis raus« und »Schwuchteln«. Dabei wurden einige unserer BesucherInnen durch Schläge ins Gesicht verletzt. (...)"
http://www.kritikmaximierung.de/flugschriften/laiendarsteller-schlagen-s...
lanzmann zur filmverhinderung
"Gegen 22:00 Uhr klingelt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung ein hörbar aufgebrachter Claude Lanzmann. Vor fünf Tagen hätte im Kino B-Movie in Hamburg St. Pauli sein Film »Pourquis Israël« in der Abendvorstellung gezeigt werden sollen. Eine etwa 30-köpfige linke Agitprop-Gruppe mit dem Namen B5 habe erfolgreich das Screening des Films verhindert. Die etwa siebzig Kinobesucher seien bepöbelt, als »Schweinejuden« beschimpft und teilweise geschlagen worden. Alle Besucher seien gefilmt und fotografiert worden. Das Schockierende und Unbegreifliche für ihn sei der Umstand gewesen, dass es eine deutsche, linke Gruppierung und keine Neonazis gewesen seien, welche die Veranstaltung gesprengt hätten. Claude Lanzmanns Stimme zittert vor Zorn, als er seinen Bericht mit dem Hinweis abschließt, dass sich die Kinobetreiber gezwungen gesehen hätten, den Film nach den Vorfällen abzusetzen, da sie für die körperliche Unversehrtheit der Besucher nicht hätten garantieren können."
http://dissonanz.spex.de/2009/10/31/tag-einhundertvierunddreisig/
steht es echt so
steht es echt so schlecht?
"die Rote Flora ist längst zur Partymeile für neoliberale Ober- und Mittelschicht-Youngster verkommen. Politische Veranstaltungen, eine Debattenkultur oder einfach nur ein bisschen Verständnis für Flüchtlinge, Hartz Geschädigte und andere Menschen in Not sucht man dort vergeblich.-IV,..."
Aufschluss-auch-reich: "Wer
Aufschluss-auch-reich:
"Wer um jeden Preis „Judenschweine“, „Schwuchteln“ usw. hören will, hört es auch – obwohl niemand es gerufen hat. Solche Unterstellungen sind die ordinären Methoden, die jedem bekannt sein sollten, der schon einmal mit „Antideutschen“ einen Konflikt ausgetragen ha"t
auch nicht zart
auch nicht zart gesaitet:
"Eine Schlägerei, wie verschiedene „antideutsche“ Gruppen, Blogger usw. behaupten, hat es nicht gegeben, sondern ein paar besonnene und verhältnismäßig milde Reaktionen (Rempeleien, Schubsereien und vier Backpfeifen) auf Beleidigungen, die auf mehrmalige Nachfrage auch wiederholt wurden: „Linksnazis“, „Linksfaschisten“, „Antisemiten“, „Judenhasser“ usw. Für halbwegs mündige Menschen mit einem historischen Gewissen und politischem Bewusstsein verbietet sich ein solch inflationärer Gebrauch des Antisemitismusbegriffs und geschichtsklitternder Wortkonstruktionen."
Als Alternative zum
Als Alternative zum Rechtfertigungstext der "linken" Täter:
"Ihr Judenschweine":
Ausschreitungen linker Antisemiten in Hamburg
http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=393