Nächste SOKO-Tierschutz Aktion: Künstler beschuldigt, Staat herabzuwürdigen

gepostet am 3. November 2009 - 9:37 von herby

Einer der Angeklagten in der Tierschutzcausa wurde jetzt erneut von der Polizei zu Hause konfrontiert, weil er eine filmische Hofer-Kritik auf Youtube veröffentlicht hatte.

Am 21. Mai 2008 erschienen mehrere PolizeibeamtInnen der SOKO gegen den Tierschutz in den frühen Morgenstunden bei der Familie des VGT-Mitarbeiters Chris Moser in Tirol zu Hause, um seine Privaträume zu durchwühlen und ihn für Monate in U-Haft zu nehmen. Dieser brutale Übergriff ließ die 3 minderjährigen Kinder
traumatisiert zurück. Im Strafantrag nach §278a gegen ihn wird Herrn Moser lediglich legale Kampagnentätigkeit vorgeworfen, die er allerdings zur Unterstützung der Ziele einer kriminellen Organisation geleistet haben soll.

Doch als ob dieses Vorgehen noch nicht genügend demokratiewidrig wäre, erschienen jetzt dieselben BeamtInnen, die vor 1 1/2 Jahren diese Hausdurchsuchung durchgeführt hatten, erneut überraschend im
Hause Moser. Diesmal wirft man ihm vor, mit einem kritischen Kurzfilm zur Hoferverehrung 200 Jahre nach dessen Erschießung, eine Herabwürdigung des Staates begangen zu haben, was nach §248 StGB verboten sei.

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