Antisexistische Zone: FrauenLesbenTrans - Raum auf Hauptuni erobert
Als Reaktion auf zunehmende sexistische Übergriffe gegen FrauenLesbenTrans**, von verbalen sexistischen Angriffen bis hin zu Verhöhnungen, Erniedrigungen und körperlichen Belästigungen (Typ packt vor Frau seinen Schwanz aus_nur um ein Beispiel zu nennen) haben wir als FrauenLesbenTrans** beschlossen die Notwendigkeit einer Antisexistischen Zone in die Praxis umzusetzen.
Als Konsequenz wurde am dienstag gegen 14 Uhr im Rahmen eines praktisch orientierten Workshops "Feministische Raumaneignung" ein Raum für FrauenLesbenTrans** auf der Hauptuni erobert.
(folgende Zeilen geben ausschließlich die Meinung einer Einzelperson der Besetzung wieder!!):
Oft werden wir als FrauenLesbenTrans** damit konfrontiert, hauptsächlich von Typen aber leider auch von vielen Frauen, die Protestbewegung auf den Unis spalten zu wollen, indem wir "so deren Argumentation" andere "Ziele" in den Vordergrund setzen. Es sei ja ein Bildungsbezogener Protest was soll daher die ganze "feministische Tour". Die selbe Argumentation spielt sich allerdings auch auf anderen Ebenen ab_ so wenn es sich beispielsweise um die Verbindung der Bildungsproteste mit Antikapitalismus oder Antirassismus bzw. Antifaschismus (hier konkret bezogen auf rechtsextreme Burschenschafter;) handelt.
Hier wird eindeutig sichtbar, dass es sich um keine (homogene) revolutionäre Bewegung handelt sondern um eine "Bewegung" mit vielen Widersprüchen. Nichts desto trotz findet eine, im wahrsten Sinne des Wortes, unheimliche Dynamik statt, die aber durchaus Potential hat.
Als Beispiel wären die Besetzungen in anderen Bundesländern und auch Ländern (Italien,...) zu nehnen.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich andere gesellschaftliche Bereiche den Protesten anschliessen!
Trotzallem muss es eine stärkere Auseinandersetzung mit feministischen Inhalten geben. Antisexismus muss in die Praxis umgesetzt werden_ und das sollte über den bereits bestehenden "feministischen Zirkel" hinausgehen_ wir werden alle Formen von Sexismus innerhalb dieser studentischen Protestbewegung und allgemein in bestehenden emanzipatorischen Strukturen so lange bekämpfen bis diese Bewegung antisexistisch ist!
Ohne Antisexismus kann es keine revolutionäre Bewegung geben!
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