bei der pk sprachen: alev korun, michael genner, robert menasse, andrea eraslan-weninger und patrik topoke.
es wurde festgestellt, dass die innenministerin (oder ihre engste umgebung) sowohl die bevoelkerung als auch das parlament nicht immer ganz der wahrheit entsprechend informiert.

Ergänzungen
wenn ich mir das anhöre, dann kommen zweifel auf...
... ob ich zu dieser kundgebung gehen soll. denn das inhaltliche niveau ist echt zum kotzen. da sprechen vor allem wichtigmacher_innen, die spass daran haben, migrant_innen auf fluechtlinge zu reduzieren, die alle als arme opfer dargestellt werden. da wird alles boese in eine person - die innenministerin - projiziert. da werden sonderbare vergleiche gezogen und soll aufgerechnet werden. das alles geht einfach am problem vorbei, weil es letztendlich darum gehen muss, rassismus ein fuer alle mal aus der welt zu schaffen - nicht ihn permanent zu reproduzieren. trotz dieser mehr als problematischen argumentation ist es wichtig, zur kundgebung zu gehnen - um sich gegen den rassismus im parlament, auf der strasse, aber auch den rassismus unter den vermeintlichen antirassist_innen zu protestieren. wenn da von einer spaltung der gesellschaft geredet wird, dann sollten sich diese promis, die sich gerne zu allem moeglichen reden hoeren, endlich mal klar werden, dass sie diese spaltung mitbetreiben. was soll der quatsch von den "unschuldigen", von den "armen opfern", von den .... warum macht ihr nicht endlich schluss mit diesem muell und sagt klipp und klar: wir wollen keinen rassismus! wir wollen keinen faschismus! wir wollen keinen sexismus! wir wollen keine diskriminierung! wir wollen keine ausbeutung! und denkt doch mal darueber nach, was jenseits der grenzen dieses kleinen landes vor sich geht? ist euch bewusst, dass ueberall in der eu solche gesetze erlassen werden. warum wird das nicht mal klar gestellt? nein zu patriotischen gefuehlen und nein zum bekenntnis, teil dieser rassistischen konstruktion zu sein. was sollen forderungen, die letztendlich auf nationalistischen ausschluss zielen? weg mit der schubhaft! nie und nimmer - unter keinen umstaenden und auch nicht als "letztes mittel" - sie ist und bleibt rassistisch und ist striktest abzulehnen. und die karitativen organisationen, die ihre jobs verloren haben: warum gestehen die nicht ein, dass es ihnen vor allem ums geld und um jobs geht. warum wohl? weil es vielen offensichtlich nicht um eine grundsaetzliche veraenderung, sondern bestenfalls um die beruhigung des eigenen gewissens geht. doch das ist zu wenig. wie soll die faschisierung der gesellschaft bekaempft werden? wozu ein resort fuer integration, wo es doch viel einfacher gehen wuerde, wenn endlich alle die gleichen rechte haben, es keine grenzen mehr gibt. nein zu oesterreich! nein zu nationalismus! nein zu faschismus! stellen wir uns eine welt vor, in der alle menschen frei sind. erst wenn wir es schaffen, uns dies vorzustellen, werden wir es schaffen, die gesellschaften grundsaetzlich und nachhaltig zu veraendern. kosmetik reicht nicht aus! diese botschaft sollte bei der kundgebung am dienstag, 20.10. um 18.00 uhr vorm parlament vermittelt werden!