Bundesheer: Neue Erkenntnisse zum Scharfschießen in Allentsteig

gepostet am 17. September 2009 - 10:26 von herby

Verteidigungsminister Norbert Darabos machte sich in Allentsteig ein Bild von den Schäden und von den Ergebnissen der Untersuchungskommission. Im Gespräch mit den Betroffenen versprach er rasche und unbürokratische Hilfe. Darabos: "Wir werden alles daran setzen, die Unfallursache lückenlos und rasch aufzuklären". Das Scharfschießen fand im Rahmen der Übung der Militärakademie aus Wr. Neustadt statt. Sechs Geschütze, eine Batterie, des Aufklärungs und Artilleriebataillons 4 aus der Liechtensteinkaserne in Allensteig haben aus dem Feuerstellungsraum Wildings am Truppenübungsplatz Allentsteig sechs Schuss abgegeben. Ziel war der Raum Großpoppen, inmitten des Übungsplatzes. Eine Sprenggrante des Kalibers 15,5 cm, ist aus derzeit noch unklarer Ursache in der Kalvarienbergsiedlung,
am Ortsrand der Stadt Allentsteig aufgeschlagen. Die Abweichung zwischen dem geplanten und dem tatsächlichen Ziel beträgt ca. 3 km. Die Geschützbedienung bestand aus erfahrenen Kadersoldaten. Es wurde
niemand verletzt.
Das Bundesheer bedauert den Vorfall außerordentlich und hat bereits seit den Morgenstunden Offiziere vor Ort, die den Schaden begleichen. Die gestern bereits eingesetzte Untersuchungskommission des Bundesheeres tagt.

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