Neonazis mobilisieren zu FPÖ Kranzniederlage am Ulrichsberg

gepostet am 13. September 2009 - 13:55 von AK gegen den kärntner Konsens

Neonazis mobilisieren zu FPÖ Kranzniederlage am Ulrichsberg
Jede Kranzniederlage am Ulrichsberg ist inakzeptabel.

Die FPÖ lädt "jeden dazu ein" an ihrer Kranzniederlage teilzunehmen. "Das ist eine Einladung an Ewiggestrige und Neonazis sich auf dem Ulrichsberg zu versammeln" meint Josephine Broz vom AK gegen den Kärntner Konsens.
Das beweisen auch Aufrufe auf einschlägigen Internetseiten wie der rechtsextremen Seite alpen-donau.info, wo eine "Einladung der FPÖ weitergeleitet" wird und darauf hingewiesen wird, dass "die Teilnahme von Nationalisten ausdrücklich erwünscht" ist.
"Neonazis fahren seit vielen Jahren zum Ulrichsbergtreffen und sind Teil davon" erklärt Josephine Broz "es ist also nicht verwunderlich, dass sie auch zur Kranzniederlage der FPÖ mobilisieren".

Am Ulrichsberg hängen "Ehrentafeln" für diverse nationalsozialistische Organisationen, unter anderem für den Reichsarbeitsdienst (RAD) oder verschiedene SS-Freiwilligen Verbände, darüber hinaus auch der Spruch "Des Soldaten Ehre heißt Treue" - d.h. das nur minimal veränderte Motto der SS.
"Vor diesen Tafeln einen Kranz abzulegen ist nicht akzeptabel. Jeder Kranz am Ulrichsberg relativiert die Verbrechen des Nationalsozialismus" erklärt Josphine Broz. "Auch das Verteidigungsministerium ist seinem Versprechen, die Bundesheertafeln vom Ulrichsberg zu entfernen, noch nicht nachgekommen."
"Solange diese Tafeln auf dem Ulrichsberg hängen, werden sich auch Neonazis und Ewiggestrige davon angezogen fühlen" resummiert Josephine Broz "und solange am Ulrichsberg Wehrmachts- und SS-Angehörige geehrt werden, werden wir auch dagegen protestieren!"

Kontakt:
AK gegen den kärntner Konsens

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