ΜΠΑΤΣΟΙ ΓΟΥΡΟΥΝΙΑ ΔΟΛΟΦΟΝΟI - BULLEN, SCHWEINE, MÖRDER

gepostet am 9. Dezember 2008 - 21:59 von kampf dem staat

(siehe auch pdf im anhang, findet verteilung, bzw. als flugblatt zum ausdrucken und verteilen)

ΜΠΑΤΣΟΙ ΓΟΥΡΟΥΝΙΑ ΔΟΛΟΦΟΝΟΙ
BULLEN, SCHWEINE, MÖRDER
DIE REVOLTE IN GRIECHENLAND UND UNSER ALLER KAMPF GEGEN DEN STAAT UND DIE AUSBEUTUNG.
„Die tödliche Gewalt gegen die Menschen im sozialen und Klassenkampf zielt auf jedermanns Unterdrückung ab, einer exemplarischen Bestrafung dienend, um Angst zu verbreiten. Sie ist Teil eines erweiterten Angriffs des Staates und der Bosse gegen die gesamte Gesellschaft um noch starrere Bedingungen der Ausbeutung und Unterdrückung zu verhängen, um Repression und Kontrolle zu verfestigen. Von der Schule und Universitäten zu den Kerkern der Lohnarbeit mit Hunderten toten Arbeitern in sogenannten „Arbeitsunfällen“ und der Armut die große Teile der Bevölkerung einschließt. Von den Minenfeldern der Grenzen, den Pogromen, und den Morden an MigrantInnen(direkte und Abschiebungen) und Flüchtlingen zu den unzähligen „Selbstmorden“ in Gefängnissen und Polizeistationen...von den ‚unbeabsichtigten, tödlichen Schüssen’ in Polizeiblockaden zu gewalttätiger Repression gegen lokalen Widerstands;
Die Demokratie zeigt ihre Zähne.

Die Kugeln der Mörder in Uniform, die Verhaftungen und Schläge auf Demonstranten, der chemische Gas-Krieg der von den Polizeikräften eingesetzt wird, wird nicht nur es nicht schaffen Angst und Schweigen aufzuzwingen, sondern vielmehr ein Grund werden für die Menschen gegen Staatsterrorismus aufzustehen und für Schreie des Kampfes für Freiheit, Angst abzulegen und uns zu treffen – mehr und mehr jeden Tag – in den Straßen der Revolte. Um mit Wut und dem Zorn alles zu überschwemmen und sie darin untergehen zu lassen.
STAATSTERRORISMUS WIRD NICHT DURCHKOMMEN.“

In der Nacht des 6ten Dezember hat die griechische Polizei den 15 Jahre alten Alexandros Grigoropoulos kaltblütig im Bezirk Eksarhia in Athen-Griechenland erschossen. Seit dieser Nacht brennt es in Athen, Thessaloniki und in zig anderen Städten in Griechenland.
Im Gegensatz zu den Darstellungen und Aussagen der Politiker und Journalisten die Komplizen der Mörder sind, war dies kein „isolierter Vorfall“, sondern eine Explosion der Staatsrepression die systematisch und in organisierter Form die angreift die widerständig sind und revoltieren: die Anarchisten und Antiautoritären.

In der selben Nacht zogen 10 000 Leute auf die Strasse in Athen zu einer Spontandemonstration, in der sie Banken, Ministerien und multinationale Geschäfte anzündeten und zerstörten. Seit diesem Zeitpunkt hat sich die Spannung nur erhöht und die Krawalle gehen weiter. Die Universitäten wurden besetzt, sowie die meisten Gymnasien des Landes. Barrikaden werden weiter gebaut in Athen und die Zusammenstöße mit der Polizei sind konstant.
Am Dienstag 09.12.2008 fand das Begräbnis von Alexandros statt und für Mittwoch den 10ten ist ein Generalstreik geplant auf den sich beide Seiten vorbereiten.
Demonstrationen wurden ausgerufen für Städte im ganzen Land, einschließlich Thessaloniki, Chalkida, Aigion, Kozani, Mytilini und Patras. Für den Generalstreik wird es Demonstrationen in allen größeren Städten geben.

Was ist nun der Zweck dieses Texts?
Nun, wir haben vor langer Zeit Seiten bezogen im Sozialen Krieg, Teil dessen wir sind. Jeden Tag werden Gefängnisse geplant und gebaut, Leute verhaftet, gefoltert und massakriert. In Griechenland, aber auch im schönen Österreich. Für die griechischen Gefährten ist die Sache klar, hierzulande üben sich die Leute zumeist im distanzieren von allem was ihre schöne, heile Vorstellung ihrer Welt angreifen könnte(und wir sprechen hier sowohl von der Normalbevölkerung die sich mit der Normalität der Unterdrückung, der Gefängnisse, der Ausbeutung, der Arbeit, der Samstag-Nacht Sauftouren um den Stress auszugleichen, den Depressionen, den Selbstmorden, dem Ausländerhass, den Faschisten, der Opferhaltung, den Normen mit der alle zurechtgebogen werden, dem sogenannten Leben das dieses System und deren Teilnehmende daran, hervorrufen, abgefunden hat, als auch von der Linken. Die Linke die sich im besten Fall mit Protestieren vergnügt, in den meisten Fällen viel lieber die Widersprüche der eigenen Genossen und Genossinnen ausleuchtet, seien es Sexismus, wie man sich zu ernähren hat oder anzuziehen oder zu Verhalten oder Bewegen hat als sich mit Kämpfen zu beschäftigen; die ein Risiko für das eigene vom Staat wohlfinanzierte, freigeräumte Leben darstellen könnte und endlich die eigene soziale Kontrolle über andere zurückzulassen)
Die Existenz von Polizei, Gefängnissen, staatlichen Institutionen, dem Staat an sich, ist eine Provokation für unsere Idee der Freiheit. Nicht die Freiheit der Wirtschaft, nicht die Freiheit der Privilegierten Klassen, SONDERN die Freiheit des Individuums, jedes Einzelnen Menschen und Lebewesens ist es, der wir nachgehen und für die wir kämpfen. Wir sind voll solidarisch mit dem was sich gerade in Griechenland abspielt und bezeichnen die Antwort der Bevölkerung dort als die einzig Mögliche im Kampf für die Freiheit. Die Leute wählen den Aufstand, die Revolte um gegen die Unterdrückung vorzugehen. Und es sind längst nicht nur die Anarchisten, die sich auf die Straße begeben; Am Montag gingen die Studenten im ganzen Land auf die Straße, einige errichteten brennende Barrikaden, stoppten den Verkehr, attackierten Polizeistationen und die Polizisten selbst, und stellten Polizeiautos auf den Kopf. Schüler und Unterdrückte aller Lager erkennen sich in diesem Kampf wieder und fangen auch damit an und erkennen die Macht die sie über sich selbst haben und wie sie diese gegen die Staatsmacht verwenden können. Die Straßen sind ohnehin voll mit Graffities, Aufklebern und dem Zorn den die Leute in allen möglichen Formen ausdrücken. Die Wut und die Realisierung der Tatsache, Teil derer wir sind: SOZIALER KRIEG. Dies auch schon VOR diesen letzten Tagen der Wut. Wir sehen also die praktische Seite und die Arbeit die getan ist von Seiten der Anarchisten, der Widerständigen und vieler anderer um sich gegen die Unterdrückung zu wehren und für die individuelle und kollektive Freiheit zu KÄMPFEN.
Die Situation der GenossInnen in Griechenland benötigt Solidarität. Weil eines jeden Freiheit dies benötigt. Kämpfen wir für unsere eines jeden Individuums Freiheit Hier und Jetzt und zeigen wir Solidarität für den Kampf in Griechenland indem wir den Kampf für die Freiheit Hier, Jetzt beginnen und zeigen wir denjenigen, die verantwortlich sind für die Ausbeutung, für das kontrollierte Chaos indem sie uns befrieden und wie Haustiere halten, das wir dem ein Ende bereiten. Ich hoffe wir sehen uns auf den Barrikaden wo auch immer du im Moment bist, und lassen wir uns inspirieren von dem Kampf der sich in Griechenland gerade abspielt um den Funken für andere Kämpfe an anderen Orten zu entzünden, anstelle uns nur zu wünschen gerade dort zu sein.
Kapital, Staat, Technologie, (Soziale) Kontrolle, Polizeibrutalität, Unterdrückung, Ausbeutung, Banken, Gefängnisse, Psychologische Kriegsführung des Staates gegen Uns, Geschäfte und Wirtschaft gibt es überall.
Und es gibt ÜBERALL Gründe zu kämpfen und sich auf die Straße der Revolte zu begeben.
Finde deine Freunde und Gefährten um dich mit ihnen zusammenzutun und aufzustehen, endlich aufzustehen und findest du keine, dann finde dich selbst.
Bisher wurden die griechischen Botschaften in London und Berlin besetzt. Demonstrationen in Hamburg, Paris, Wien, Verne(Schweiz), Leukosia(Zypern), fanden statt, sowie die griechische Botschaft in Kroation wurde attackiert. Und es passieren laufend mehr Dinge, Halte dich auf dem laufenden.
DER STAAT MORDET. FÜR REVOLUTIONÄRE GEWALT. FÜR REVOLUTIONÄRE SOLIDARITÄT.
EINIGE ANARCHISTiNNEN

athens.indymedia.org
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Ergänzungen

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