Gespräche im Landhaus über ein autonomes Kulturzentrum in Vorarlberg
Spät aber doch gibt es noch einen Bericht zu den Verhandlungen über ein Autonomes Kulturzentrum für Vorarlberg im Landhaus.
Anwesend waren 5 Vertreter_innen der IG für ein Autononomes Kulturzentrum, der Landesstatthalter und Kulturlandesrat Wallner, der Kulturreferatsleiter Grabher des Landes, der Feldkircher Bürgermeister als Obmann des Vorarlberger Gemeindeverbandes und ein Vertreter des Jugendreferats des Landes sowie Sabine Liebentritt von der KOJE als Mediatorin.
Die IG legte Anfangs ein Vorläufiges Kurzkonzept für ein Autonomes Kulturzentrum vor und erklärte wie in ihren Augen ein solches aussehen soll. Von Seiten der Politik wurde der Verzicht auf Subventionierung mit leuchtenden Augen gehört allerdings auch Einwände gebracht das solche Projekte auch sehr schnell im Sand verlaufen können und schlussendlich meist doch um Subventionen angesucht werde. Dagegen wurden seit Jahrzehnten gut funktionierende Beispiele für autonome Kulturarbeit in die Diskussion eingebracht. Das Ergebnis war schlussendlich das es möglich sei ein solches Projekt in Vorarlberg auszuprobieren.
Die von der IG eingebrachte Tagesordnung wurde akzeptiert und über eine konkrete weitere Vorgangsweise entschieden. Es wird sich nun eine Arbeitsgruppe bilden welche in den nächsten Monaten ein Konzept erarbeiten wird welches maßgeblich von der IG eingebracht wird. Die Arbeitsgruppe wird aus Vertretter_innen des Kulturreferats des Landes, zwei Vertreter_innen des Gemeindeverbandes (Besitzerin der meisten öffentlichen Gebäude), externen Expert_innen (z.B. IG-Kultur), sowie einigen Vertreter_innen der IG für eine autonomes Kulturzentrum in Vorarlberg bestehen.
Die Arbeitsgruppe wird im Dezember, Jänner, Februar und März zusammenkommen und von der KOJE koordiniert werden.
Während der Erarbeitung des Konzepts sollen parallel dazu Vorschläge über konkrete Objekte zur Umsetzung eines autonomen Kulturzentrums eingebracht werden, welche auch unmittelbar geprüft und besprochen werden sollen um ein geeignetes Objekt im Raum Rheintal zu finden in welchem ein autonomes Kulturzentrum direkt nach Ende der Konzeptphase umgesetzt werden soll.
Die Landespolitik scheint trotz aller angebrachter Skepsis doch über eine gewisse Offenheit diesbezüglich zu verfügen und versprach auch außerhalb der Arbeitsgruppe sich aktiv für ein autonomes Kulturzentrum einzusetzen.
Während der gesamten Dauer dieses Prozesses wird es natürlich weiterhin Aktionen und Kultur geben welche vorläufig eben wieder vorwiegend im öffentlichen Raum stattfinden wird. Außerdem wird daran gearbeitet die Interessensgemeinschaft für ein autonomes Kulturzentrum weiter aufzubauen und es wird sich die Beteiligung vieler Einzelpersonen und anderer Vereine gewünscht.
Für ein selbstbestimmtes Leben frei von Unterdrückungsmechanismen.
Für ein selbstverwaltetes Kulturzentrum in Vorarlberg.
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Ergänzungen
vater staat schenkt ebenmal einfach so ein haus her..
wenn ja: respekt, da geht tatsächlich was.
wenn nein: war zu erwarten, ist zu erwarten, dann halt wieder der direkte weg der direkten aktion
hinhaltetaktik: funktioniert nicht, wir machen trotzdem party, und zwar erst recht im "öffentlichen raum"
:)
naja hoffentlich sinds nicht
naja hoffentlich sinds nicht nur leere versprechungen!
ich drück auf jeden fall die daumen!!