pk: LINKE kanditiert bei den nationalratswahlen im herbst 2008 - oton

gepostet am 22. Juli 2008 - 12:02 von herby

im wiener cafe eiles praesentierten 6 sprecherInnen der LINKEN (sonja grusch - slp, hermann dworcak, kadir goecer - atigf, nina gunic - lsr, karl hallmann, wolfgang pucher - ein gemeinderat aus der stmk) das projekt.
es gibt noch kein gemeinsames programm, daran wird erst gearbeitet.
dieses projekt will vor allem die soziale schieflage in oesterreich korregieren, die migrationsproblematik nicht auf dem ruecken der migrantinen loesen, die gleichberechtigung von frauen nicht nur symbolisch angehen und die sinnlosen ausgaben fuer kriegsspiele (bundesheer) merklich einsparen.
auch etliche menschen die in anderen partein organisiert sind (sp/gruene/kp)unterstuetzen in der zwischenzeit diese kanditatur, da in den etablierten partein kaum noch soziale themen ernsthaft vertreten werden (ausser in der wahlwerbung).

Ergänzungen

ad 1. berichte über

ad 1.
berichte über wahlkämpfe = wahlpropaganda?!????
über die auftritte der rechten berichten (zugegeben eher über die proteste dagegen) wird ja
auch auf indy berichtet.

ad 2.
das ist ein bericht. der zusammenfasst. hasst dir den podcast anghört. ist das die ausdrucksweise der "Linke"? oder hast nur schlechte laune?

ad 3.
es gibt genug, was mensch an einigen der protagonistInnen der "linke" kritisieren MUSS, aber ungenauer = schlechter als du mit deinem posting gehts fast nimmer.

ad dein resumee:
die anarchistInnen in spanien vor dem sieg der demokratischen kräfte vor dem bürgerkrieg haben auch gegen wahlen agitiert. aber viele von ihnen sind wählen gegangen, weil die demokratischen kräfte versprochen haben, die politischen gefangenen freizulassn, wenn sie gewinnen. was sie auch gemacht haben. die anarchistInnnen in spanien haben auch in normaler sprache erklären können, warum sie gegen wahlen sind. sicher, sie haben auch parolen benutzt. aber eben nicht nur. sie konnten sich auch normal ausdrücken. schönen tag noch!

ein paar parolen noch zum schluss :-)
nieder mit dem lifestyle-anarchismus!
hoch dem sozialen anarchismus!!

erstens und zweitens und drittens

1. ist Indymedia kein Forum für Wahlpropaganda

2. kann eine Partei, die von "Migrationsproblematik" spricht - zumindest steht's so in der Zusammenfassung - nicht wirklich ernst genommen werden in einem versuch, diese "nicht auf dem Rücken der MigrantInnen" lösen zu wollen.

3. macht eine Unterstützung durch die oder Mitglieder der KP klar, dass diese Partei - die sich ja angeblich sogar darum bemühte, eine mit Nazis Geschäfte machende Organisation - mit ins Boot zu holen, keine ernsthafte "linke" Alternative sein kann.

Also: Lasst das Wählen sein, sagt zu all dem Sch* doch NEIN!

der link zum oton

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