Solidarität heisst KleiderBauer angreifen!

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22.5.2008., 0:27

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Nur damit es gleich zu Beginn klar ist: das hier ist kein Aufruf von nur TierrechtlerInnen. Das hier ist ein Aufruf von Personen die angesichts der unglaublichen Repression, die seitens Kapital&Staat gegen angebliche AktivistInnen für Tierrechte, mit unglaublicher Brutalität vor sich geht, ihre bestmögliche Solidarität kundtun werden. Die Forderung dieser Menschen ist, dass Kleiderbauer den Pelzhandel einstellen soll, welcher einerseits ein Symbol der bürgerlichen Elite ist, andererseits ein grausamer Umgang mit Tieren bedeutet. Und nur weil Kleiderbauer durch die permanenten Proteste vor ihren Filialen jetzt schlechte Kassa macht, sieht sich der Staat in seiner eigentlichen Aufgabe, das Kapital zu beschützen, ermächtigt in der Nacht mit geladenen Waffen Leute aus ihrem Schlaf zu reißen, um sie anschließend festzunehmen.

Jede/r politisch sensibilisierte Person, egal in welcher gesellschaftlichen Frage sie/er aktiv ist, muss in solch einem Moment ihre Solidarität zeigen und wie könnte diese Solidarität eindeutiger aussehen als genau jene Firma noch mehr zu bedrohen, welche zu jener Repressionswelle forderte. Seit kreativ, überlegt euch Sachen, wie Kleider Bauer die Wut einer solidarischen Bewegung zu spüren bekommen kann.
Am Samstag gibt es weiterhin die wöchentlich Kundegebung in der Mariahilfer:
ab 13 Uhr, vor HÄMMERLE-Das Modehaus (= Kleiderbauer) auf der Mariahilferstraße 105, 1060 Wien.

Alle kommen: Solidarität heisst jetzt die Angreifer_innen angreifen!

Kommentare

Wortwahl: angreifen und bedrohen

Also angesichts der Situation, dass uns ziemlich viele einflussreiche Leute recht gern loswerden wollen, find ich die Wortwahl recht ungünstig!

Außerdem will ich nicht irgendwo vor einem Kleider Bauer einen Vollidioten, der glaubt er muss angreifen in dem er einen Stein oder sonstiges gegen die Scheibe wirft, oder irgendwen der irgendwelche Menschen bedroht! Weil dann wird vermutlich ganz schnell gar keine Demos mehr geben!

Sinnvoll wäre jetzt öfter und länger vor den Kleider Bauer Filialen, Hämmerle und Co zu stehen und ihnen auf diese Art und Weise zu zeigen, dass sie uns so nicht mundtot machen können, aber ohne ihnen unnötige Argumente für irgendwelche nicht vorhandenen "Radikalitäten" zu geben!

Denn damit erreichen wir nichts, im Gegenteil!

Deshalb werde ich am Samstag vor "meinen" Kleiderbauer stehen und alle Passanten aufklären für welche Tierqualen dieses Geschäft verantwortlich ist und wie weit dies in Österreich durch irgendwelche Staatsgewalten anscheinend unterstützt wird!

Angreifen ja, aber mit Kopf und Verstand!
Bedrohen nein, aber dafür umso mehr aufklären!

Denn es sollte allen klar sein wir sind nicht die Bösen!

ohne beschimpfungen

die leute wurden vor allem wegen ihrer aktionen gegen kleider bauer hopps genommen. wenn die aktionen gegen kleiderbauer weiter gehen, ist dies ein sehr praktisches zeichen der solidarität.ich bin auch nicht vegan, doch was da passiert, ist eine bodenlose frechheit. ich kenn die wenigsten der gefangenen, und doch ist klar, das hier ein willkür am werk ist, der nur durch gemeinsame solidarität grenzen gesetzt werden kann. deswegen c u am samstag vor kleider bauer/hämmerle

bitte nicht!

im namen der (noch nicht verhafteten) Basisgruppe Tierrechte ersuchen wir alle speziesistInnen nicht auf unsere Samstags Demo zu kommen.

wir wollen unsere arbeit ungeachtet jeder repression genau so fortführen wie bisher und nicht plötzlich mit vielen leuten hämmerle zu bedrohen.

unser ziel ist nach wie vor den pelzhandel bei hämmerle /kb zu stoppen und dieses ziel ist unvereinbar mit einer speziesistischen lebensführung.

auch wir haben nicht vor, der repression kleinbei zu geben. dennoch finden wir, dass unsere samstags demos dafür nicht richtige ort sind.

wir freuen uns dennoch über andere arten der solidarität. wer sich mit uns solidarisieren will, soll die auf anderen wegen tun, uns bei unserem antispe cafe in der i:da oder durch spenden, soliaktionen oder alles was euch sonst einfällt tun.

s. für die Basisgruppe Tierrechte

gefälschtes posting

im namen der basisgruppe tierrechte stelle ich fest,
dieses posting ist nicht in unserem namen erschienen.
liebe indymods, bitte löscht das.
s. für die Basisgruppe Tierrechte

@s.

Meinst du den Artikel oder den Kommentar, der bereits versteckt wurde? Das der Artikel nicht von euch ist, steht eh im Artikel: "das hier ist kein Aufruf von nur TierrechtlerInnen" da gibt es kein missverständnis.

heute zu kleiderbauer!

ach, die löwingerbühne digital, missverständnisse, täuschungen, überraschungen,...

1. steht auf der BAT-seite, dass die kleiderbauer-demo nicht als ort für solidaritätsbekentnisse von speziestInnen gedacht ist.
was ist nun aber mit "antispeziesistInnen" gemeint, die auf der demo erwünscht sind? leute, die vegan leben oder menschen, die speziesismuskritik offen gegenüber stehen bzw. für tierrechte & tierbefreiung eintreten?

2. sind die kleiderbauer-demos nicht territorium einer bestimmten gruppe. klarerweise sollte mit den aktivistInnen gesprochen werden, die dort schon länger was machen. eine forderung lässt sich aus einer geschichte von demonstrationen nicht folgern, ein Wunsch der BAT-leute natürlich schon.

3. diesen -auf der bat-website artikulierten und ihnen deshalb eindeutig ihnen zuordenbaren- wunsch, kann mensch nun folge leisten (wenn auch unklar ist, wer genau damit gemeint ist), oder aus unterschiedlichen gründen (mensch ist wütend wegen der repression, hasst kleiderbauer sowieso-ohne tierrechtlerIn zu sein, usw.) eben nicht.

In Solidarität,
ObS

....

also ich zieh aus der BaT homepage schon den umkehrschluss: wenn keine speziesistInnen gewünscht sind, gegen antispe's haben die sicher nichts. das ist doch wohl vollkommen klar. ich denke, die frage nach "veganen, speziesismus kritischen leuten" erübrigt sich doch damit. und ich find nicht, dass da was unklar formuliert war.

das wort "forderung" find ich persönlich etwas zu hart formuliert. aber ein WUNSCH ist mit dem aufruf ganz sicher nicht artikuliert worden, sondern eine ganz klare ansage, und die lautete: keine speziesistInnen auf unseren demos - keine umfunktionierung zur anti-repressionsdemo - solidarität bitte auf andere art und weise.

ich denk außerdem, dass mensch sich vllt. schon am wunsch von der gruppe orientieren soll. wenn die nicht wollen, dass "irgendwelche" leute dahinkommen, weils auf deren demos um pelzhandel stoppen geht, dann respektiere ich das total (und war deswegen z.b. heute nicht dort). wer solidarisch in punkto repression sein will, der soll dies doch auf der SOLI DEMO in wr. neustadt machen.

kindergarten olé!

kindergarten olé!

Bezüglich Kleider Bauer

office@kleiderbauer.at
Hier kann man denke ich "als Antispe" als auch "als Antirep" einiges loswerden.
grüße
eintagskueken