Ein gutes Konzert mit sozialkritischen Texten liefterten gestern, Talco in der Wiener Arena.
Die BesucherInnnen skandierten mehrmals "Alerta, Alerta Antifascista" in der kleinen aber sehr gut gut gefüllten Halle.
Die Band aus Marghera (einem Vorort von Venedig) brachte die Menge nicht nur mit Bandiera Rossa zum kochen!
Sehr guter Auftritt, einer antifastistischen Band in Wien!
LOVE MUSIC - HATE RACISM
"Vom Traum zum Raum" Für mehr kollektive und selbstverwaltete Räume zum Leben, Arbeiten und Lernen! Freitag 5.3.2010, 13:00, Praterstern 1020 in Wien
Am 16.02.2010 findet um 20.30 in der Pankahytten ein offenes Demoverbereitungs- und Vernetzungstreffen statt, spätestens dort werden auch fertige Plakate/Flyer zum abholen bereit liegen. Trotzdem im Anhang die Vorlage: "D.I.Y.!"
Weitere Infos auf: http://platzangst.noblogs.org/
was wäre gewesen wenn, wir alle die wir uns im kessel am europaplatz befunden hätten, den den platz für besetzt erklärt hätten?
wir uns geweigert hätten zu gehen. uns menschen die sich solidarisiert hätten von auserhalb des kessels mit warer kleidung, decken, getränke und essen versorgt hätten (für die die jetzt gleich denken :uh, es war ja sooooo kalt, ich will doch ned klrank werden )
wenn wir es noch weiter spinnen wollen: hätten wir dann alle zivis im kessel eingekesselt und vorderungen gestellt (muhahaha stellt euch ihre blöden gesichter vor!)
Aufruf zur Antirepressionsdemo in Aarau
Es gibt keine gute Bullengewalt. Wir sind nicht gegen die Polizei, weil wir uns ungerecht, zu hart oder falsch von den Bullen behandelt fühlen. Wir sind gegen die Polizei, weil sie nur existieren um die aktuellen Verhältnisse zu beschützen und diese Verhältnisse lehnen wir ab.
NR Abg. Daniela Musiol - NR Abg. Karl Öllinger - NR Abg. Albert Steinhauser
NR Abg. Harald Walser - NR Abg. Wolfgang Zinggl
Demonstration gegen WKR-Ball
Verbot – Nachbereitung
E I N L A D U N G
Das Verbot der Demonstration gegen den rechtsextremistischen WKR-Ball und vor allem das Vorgehen der Polizei werfen viele Fragen auf und machen ein koordiniertes Handeln der Betroffenen notwendig.
Das Thema Demoverbot und Polizeigewalt ist noch lange nicht gegessen. In Blogs, Foren, Kommentarspalten und via Twitter wird immer noch heftig diskutiert, wodurch ein gewisser Druck entsteht. Auch auf youtube etc. tauchen neue Videos von der Polizeigewalt auf.
Sonntagnacht wurde die Serbische Botschaft mit Farbbomben angegriffen. An der Wand gegenüber wird "Freiheit für die verhafteten AnarchistInnen" gefordert!
Es ist nun fast fünf Monate her seit sich die sechs AnarchistInnen in Belgrader Gefängnis befinden, sie dürfen keine Briefe und fast keine Besuche bekommen. Die Anklage lautet auf "internationalen Terrorismus", die vorgesehene Strafe beläuft sich auf 3-15 Jahre. Der Prozess sollte Ende Februar anfangen.
Als ich mich um ca. 17.30 am Christian-Broda-Platz einfand, waren bereits ein paar Hundert Menschen vor Ort die gegen den rechtsextremen WKR Ball demonstrieren wollten, sowie ein Wagen, von dem aus Musik gespielt wurde.
Ich habe einige Bekannte getroffen, mich unterhalten und mich bereits am Hinweg zur Demo gewundert, warum rund um den Platz Polizisten stationiert waren.
Als sich, aus meiner Sicht der Dinge, der Demozug in Bewegung setzte, kamen wir ca. 10 Meter weiter. Dann kam ein Wasserwerfer auf uns zu und die Polizei forderte uns auf, die Versammlung aufzulösen.
Heute protestierten etwa ein Dutzend Personen (Mitglieder der FAS Lokalföderation Wien und SympathisantInnen) vor der deutschen Botschaft in Wien anlässlich des "internationalen Aktionstag gegen den Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit" gegen das faktische Gewerkschaftsverbot, welches der FAU Berlin im Zuge eines Arbeitskampfes im Kino Babylon auferlegt wurde.
Es wurden Flugblätter an die spärlich anwesenden PassantInnen verteilt, einem Botschaftsmitarbeiter wurde eine Protestnote überreicht.
Fotos vom No-WKR-Ball. Ich hatte das Glück aus dem Kessel rauszugehn, bevor die Polizei den Platz abgeriegelt hat, und ich konnte einige Fotos von draussen schießen. Die Sambatruppe und die Clowns wurden teilweise brutal von der Polizei zurückgedrängt und es wurden ein paar Instrumente beschlagnahmt. Ich habe noch wesentlich mehr Fotos gemacht, bei Interesse bitte anfragen (es ist leider recht mühsam hie Fotos hochzuladen)
Als Reaktion auf einen Artikel im Standard posteten einige Menschen, und zwar sowohl Demonstrant_innen, Anrainer_innen, Passant_innen und Fotograf_innen, ihre Erlebnisse in den Kommenataren. Zwecks besserer Lesbarkeit hab ich die offensichtlichen Augenzeugenberichte rauskopiert und stelle sie hier gesammelt zu Verfügung:
Gewalt und Eskalation von der Polizei
Mittlerweile steht schon einiges zur NoWKR-Demo auf indymedia, dieser Text soll die vorhandene Lücke für einen Erfahrungsbericht ausfüllen.
Am gestrigen Abend wurden die Menschen, welche gegen die deutschnationalen Burschenschaften in der Hofburg auf die Straße gingen, von ungeheurer Polizeiwillkür und einem nicht hinzunehmenden Maß an Brutalität überrascht.
Sowohl das Demoverbot als auch der Umgang mit den DemonstrantInnen ist ungeheuerlich und nicht hinnehmbar!
Hallo Leute,
Ich habe eine e-mail an das innenministerium geschrieben mit in etwa diesem inhalt:
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Ich habe an der Demonstration teilgenommen (wie der Polizei bekannt).
Ich bin Republikaner, Demokrat und Christ.
Ich stehe persönlich für den Schutz der Verfassung ein.
Ich möchte Sie an die Menschenrechte (Artikel 20) erinnern.
Folgendes muss ich noch dazu sagen: "Lernen Sie Geschichte".
Ich bin in Österreich geboren und fühle mich verbunden mit der GESCHICHTE ÖSTERREICHS.
Freundschaft und Grüß Gott,
****Josef*****
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Damit hatte niemensch gerechnet, ein worst case Szenario, für welches kein Plan vorhanden war. Das Verbot der Demo war unerwartet, wurde lediglich als Bagatelle abgetan, als kleiner Stein im Weg zur freien Meinungsäußerung. Das Überraschende war, dass es die Polizei bzw. deren Planer_innen ernst meinten.
Bei der Demonstration gegen den deutschnazionalen WKR Ball am 29. Jänner 2010 in Wien sorgte eine Sambaband für rythmische Stimmung. Immer wieder wurden klare Meldungen vermittelt, wie z.B. "Burschis aus der Hofburg fegen" oder "Österreisch Polizisten schützen die Faschisten". Gegen Ende des Kessels, in dem mehrere 100 Leute über Stunden festgehalten wurden, während die Sambaband draußen für Unterstützung sorgte, mussten sich ein Paar der Polizist_innen wohl profilieren und hatten die Idee, den Musiker_innen die Instrumente wegzunehmen, was aber nicht gelang. Es kam dann aber zu einem Gerangel, bei der die Polizist_innen mit ihren Schildern unsanft Leute schupften und bei dem dann ein oder zwei Menschen festgenommen wurden.
Hier ein paar Fotos vom Kessel bei der Demo in Wien am 29. Jänner 2010 gegen den Ball der deutschnazionalen Burschenschaften in der Hofburg. Die Demo wurde am Auftaktort von der Polizei gekesselt, weil die Polizei mit allen Mitteln verhindern wollte, dass sich eine antifaschistische Demonstration durch die Stadt bewegt. Dabei wurde teilweise mit einiger Gewalt vorgegangen.