Jugend für das Leben (Youth for Life, ein Import der radikalen Abtreibungsverhinderer aus Irland) drängt an die UNIS - Frauen, schlagt zurück!
Am Donnerstag, 18.5.06, war eine Veranstaltung der sog. Jugend für das Leben - einem Anhang von Human Life International bzw. deren Vernetzung - im NIG, HS II, angesetzt. Thema: "Die strukturelle Gewalt und der Machtmissbrauch der Abtreibungsideologie".
Das Bürscherl Martin Minkowitsch, derzeitger Vorsitzender der "Jugend" und (teilweise megaagressive) Allies wollten das Publikum mit ihrem Anti-Abtreibungsgequatsche belästigen. Daraus wurde vorerst nichts, denn mehr als ihr eigenes Publikum erschienen Frauen und Männer, um mit Transparenten
und Sprechchören gegen diesen "Vortrag" des fanatischen katholischen Antiabtreibungsvereines, der mit der Genehmigung der Österr. Bischofskonferenz jährlich "Pro-Life-Märsche" und "Aufklärungsunterricht in Schulen durchführt ( Ankündigung für heuer:
www.youthforlife.net//plm06.php ), um die legale Abtreibung zu kriminalisieren bzw. zu verbieten.
Dazu ist ihnen alles recht(s): Als sie mit ihrem Vortrag nicht durchkamen, ließen sie die Polizei, samt einigen Wagen der WEGA und die Stapo antanzen. Vorher suchten sie allerdings noch nach der "SJ", um sie anzuzeigen.
Mit im Bunde der Portier bzw. eine Universitätsangestellte
, die vorgab, den Zutritt der Polizei ins Gebäude zu verantworten.
Die Bullen verhielten sich allerdings recht moderat, die Wega blieb draussen vor dem Tore.
Polizist Nr. 396
ergriff das Wort, Mikro war keines mehr da (ging verloren) und schlug vor, den "Herrschaften" beim Vortrag zuzuhören und dann zu diskutieren. Jeder weitere Satz wurde vorerst mal mit tosendem Applaus der Protestseite beantwortet, wie auch der Kasperlvortrag von Minkowitsch, welcher sich darauf reduzierte, in Kindergartenkind-Schrift auf die Tafel
Click on image for a larger version

seine Thesen zu kritzeln. Früh übt sich, was ein echter Luther werden will... Das ging nun so eine 3/4 Stunde lang, Blödsinn und Stuss wechselten sich ab (siehe Fotos der Minkowitsch-Aktion)
,
die Texte durchwegs frauenfeindlich und wie aus dem Bilderbuch des Klerikal-Faschismus! Und mit der Aufforderung, sich unverzüglich in die Seelsorge zu begeben.
Click on image for a larger version

Durchbrochen von "HLI raus, schleichts eich endlich, Klerofaschos, etc."
Jugend für das Leben arbeitet in letzter Zeit offen mit HLI-AktivstInnen zusammen, welche bei ihren Veranstaltungen auftreten, um über die Schrecken des Schwangerschaftsabbruches zu faseln, vom 100%igen Brustkrebs, verursacht durch Abtreibung, über das von Schwersttraumatisierten aus den KZ's der Nazis abgekupfertem "Post Abortion Stress Syndrom", Beschwerden beim Volksanwalt Stadler, der mit HLI und der Jugend eins ist.
Und davon merkt auf der UNI bzw. dem NIG selbst offenbar gar niemand was - nicht die Bundes-ÖH, nicht die Frauenreferate, WAS IST DA EIGENTLICH an Wurschtigkeit LOS??? Die Polizei kommt in den Hörsaal, na und? Es haben sich wohl alle dran gewöhnt. Der Weg scheint frei für Rechte aller Sparten.
Und das ist der wahre Skandal an diesen Geschichten!
HLI ist eine der monströsesten Organisationen, die weltweit das Ziel hat, den legalen Schwangerschaftsabbruch und damit reproduktive Rechte von Frauen abzuschaffen.
Der Terror von HLI/Ja zum Leben (werft doch mal einen Blick auf die Website der neuen Formation:
www.ja-zum-leben-international.ch// , dann seht ihr wohin und wie diese Frauenhasser expandieren!)ist österreichweit bekannt. Diverse Kliniken und Praxen wurden durch die (kriminellen) Aktionen dieser Leute in Österleich bereits geschlossen!
Derzeit wird von der "Jugend" gemeinsam mit HLI-Ja zum Leben Austria, zum Donauinselfest, wo sie eine Bühne mit "Lebensschützer"-Barden haben werden, mobilisiert. Rock for Life, eine Methode, importiert aus den USA.
Und so versteht es sich von selbst, dass das sauteure Propagandamaterial der "Jugend", welches in Massen im HS II auflag, als aller erste Anlaufstelle für Schwangere in "Not" eine Telefonnummer anpreist, die direkt zu Dietmar Fischers HLI/Ja zum Leben "Beratung" führt.
Übrigens: Soeben plustern sich die armen, gestörten Jugendlich in einem HOT-Bericht auf ihrer Web-Site über ihre gesprengte Veranstaltung ausführlichst auf: "Gewalt der Abtreibungsbefürworter gegen ungeborene Kinder in Österreich. Die Polizei schützte die Veranstaltung." Ja: Die Polizei und Justiz schützen auch die Drahtzieherorganisation HLI - sonst wäre die schon lange im Arsch - wo sie auch hingehört!
FEMINISTISCHE WIDERSTAND JETZT - NIE WIEDER KÜCHENTISCH! KEIN FUSSBREIT DEN FRAUENHASSERN!
HLI und JUGEND VERTREIBEN!